Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen erhält Top-Testat für nachhaltiges Investieren

Frankfurt, den 01. Dezember 2014. Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (WKN:A0M8HD) legt die Gelder seiner Investoren ausschließlich in nachhaltige Investments an. Das ist das Ergebnis der jüngsten Prüfung durch die unabhängige Nachhaltigkeitsratingagentur Sustainalytics. „Wir legen schon immer hohen Wert darauf, nur in Unternehmen zu investieren, die nachhaltig agieren und sich ihrer sozialen, ethischen und umweltschonenden Verantwortung bewusst sind“, erklärt Frank Fischer, CIO der Shareholder Value Management AG und damit für die Investments des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen zuständig. „Das sind wir unseren Investoren schuldig. Es macht uns stolz, dass dieses Bestreben nun von neutraler Seite bestätigt wird.“
Sustainalytics unterzieht dabei jedes einzelne Investment, also jede Aktie, in die der Fonds investiert, einer intensiven Prüfung der ESG-Bereiche Environment (Umwelt), Social (Soziales/Gesellschaft) sowie Governance (Unternehmensführung). Mit gut 20 Jahren Erfahrung im Bereich Responsible Investment (RI) verfügt Sustainalytics hier über ein weit reichendes Verständnis von Nachhaltigkeitstrends und Best Practice. Dabei wurde ein Prozess entwickelt, der institutionelle Investoren dabei unterstützt, ESG-Kriterien in Investment-Entscheidungen und -Strategien mit einzubeziehen. Die Informationsgrundlage bildet dabei die Sustainalytics-Datenbank (Sustainalytics Global Platform) mit umfassenden Daten und Analysen sowie eine Best-of-Sector™-Research-Methodik, mit der sich die führenden Unternehmen jeder Branche ermitteln lassen.
„Institutionelle Anleger, Stiftungen, Kirchen, aber vermehrt auch Privatinvestoren möchten ihr Kapital nicht nur gewinnbringend angelegt, sondern vielmehr nach ethischen, sozialen und nachhaltigen Kriterien verwaltet wissen“, betont Philipp Prömm, Head of Sales bei der Shareholder Management AG. Und Fischer ergänzt: „Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen wird diesem Anspruch durch einen strukturierten und kontrollierten Prozess gerecht. Potentielle Investments für den Fonds werden nicht nur im Hinblick auf die Qualität des Geschäftsmodells, der Gewinnerwartungen und Bewertung analysiert, sondern auch unter Einbeziehung der ESG- Nachhaltigkeitskriterien untersucht. Erst wenn alle Kriterien erfüllt sind, investieren wir.“
Ausrichtung am „Leitfaden für ethisch nachhaltige Geldanlage der EKD in Deutschland“
Um diese Anforderungen an nachhaltige Investments umzusetzen, wurde in Anlehnung an den „Leitfaden für ethisch nachhaltige Geldanlage der Evangelischen Kirche in Deutschland“ ein klarer und sehr strikter Katalog von Ausschlusskriterien für den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen festgelegt. Anhand dieser Filterkriterien wird sichergestellt, dass das Fondsvermögen nicht in Unternehmen investiert wird, die ihrer ESG-Verantwortung nicht nachkommen. Dazu gehören die Herstellung alkoholischer Getränke und Tabakwaren, Glücksspiele (auch online), die Entwicklung, Herstellung oder der Vertrieb von Rüstungsgütern laut Kriegswaffenkontrollgesetz, die Entwicklung, Herstellung oder der Vertrieb völkerrechtlich geächteter Waffen wie etwa Landminen, die Erzeugung von Kernenergie, sowie die Herstellung oder der Vertrieb pornographischen Materials.
Falls die obigen Geschäftsfelder einen Umsatzanteil von zehn Prozent des Gesamtumsatzes nicht überschreiten, wird von einem Ausschluss unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit abgesehen. Für geächtete Waffen liegt die Toleranz bei null. Zusätzlich in die Ausschlusskriterien aufgenommen wurde das Thema Kernenergie, während auf Ausschlüsse in den Bereichen genmanipuliertes Saatgut und embryonale Stammzellenforschung verzichtet wird.
Zu den kontroversen Geschäftspraktiken gehören zehn Grundsätze des Global Compact der Vereinten Nationen. Diese umfassen Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen sowie Umweltverschmutzung und Korruption.
„Es war positiv zu sehen, dass die Shareholder Value Management AG und der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen ihre ethischen Richtlinien in den bestehenden Beständen bereits erfolgreich umgesetzt haben“, erklärte Tamara Hardegger von Sustainalytics zu den Ergebnissen der Nachhaltigkeitsprüfung. „Dies bestätigt auch erneut: finanzieller Erfolg und ethische Grundsätze stehen in keinem Konflikt, im Gegenteil, sie bedingen sich – langfristig muss beides gegeben sein.“
Über die Shareholder Value Management AG:
Die Shareholder Value Management AG ist ein Value Investor mit dem Fokus auf Nebenwerteaktien. Die Anlagestrategie der Shareholder Value Management AG richtet sich ganz nach den bewährten Prinzipien des Value Investing, dessen Urvater Benjamin Graham ist und in Perfektion vom berühmten Value Investor, Warren Buffett, verkörpert wird.
Sie berät einen AIF, den PRIMA – Globale Werte, die Share Value Stiftung, die im Entry Standard notierte Shareholder Value Beteiligungen AG und den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, bei der Aktienauswahl. Letzterer ist ein vermögensbildender Fonds. Er investiert vorwiegend in unterbewertete Aktien mit einer hohen Sicherheitsmarge, um so das Risiko für die Anleger zu minimieren, gleichzeitig aber auch die Renditechancen zu erhalten. Der Fokus liegt auf europäischen Nebenwerteaktien mit regionalem Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum, da mit Small- und Mid Caps historisch gesehen die höchsten Erträge erwirtschaftet wurden. Durch eine variable Cash-Quote und variabel einsetzbare Absicherungsinstrumente wird das Risiko des Fonds aktiv gesteuert.