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Die Notenbanken bestimmen die Märkte

Im August konnten die Aktienmärkte ihre Erholungsrally fortsetzen.  Zwar ist hinsichtlich der Coronapandemie die Lage in den USA unverändert ernst, während auch in Europa die Fallzahlen wieder ansteigen. Gleichzeitig lässt die aggressive Rhetorik von Demokraten und Republikanern nichts Gutes für den beginnenden Präsidentschaftswahlkampf und damit für die politische und wirtschaftliche Zukunft des Landes erahnen. Und den Briten und Europäern droht weiterhin ein Brexit ohne Abkommen.

Aber an der Börse spielen diese Faktoren derzeit nur eine untergeordnete Rolle. Hier sind es vor allem die Notenbanken, die den Takt vorgeben und durch die Politik niedriger Zinsen weiterhin Liquidität in die Aktienmärkte umleiten. Die Fed hat im August signalisiert, künftig auch höhere Inflationsraten zu akzeptieren und eine durchschnittliche Inflationsrate von zwei Prozent anzupeilen. Dieser Strategiewechsel wurde an den Märkten als ein Zeichen für eine längere Phase einer lockeren Geldpolitik interpretiert. Entsprechend entwickelten sich vor allem die US-Märkte positiv, wobei der S&P 500 und der Nasdaq neue Höchststände verzeichnen konnten, da vor allem Technologiewerte weiter stark gefragt waren.

Fokus auf „Modern Value“ zahlt sich aus

Auch der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen konnte im August mit einer Wertentwicklung von mehr als 6 Prozent deutlich zulegen. In den vergangenen 12 Monaten erzielte er eine Performance von 3,67 Prozent*. Dabei zahlte sich die Ausrichtung des Fonds auf „Modern Value“-Qualitätstitel mit einer hohen Eigenkapitalrendite, einer gesunden Bilanz und einem hohen Umsatzwachstum aus. Wie an den US-Börsen, so waren auch im Fondsportfolio vor allem die Technologiewerte für die positive Wertentwicklung verantwortlich. Spitzenreiter mit einem Beitrag von 1,76 Prozent war einmal mehr secunet Security Networks AG, die flankiert von guten Unternehmensnachrichten weiter ansteigen konnte. secunet bietet unter anderem IT-Sicherheitslösungen für die öffentliche Hand an und kann von der zunehmen Digitalisierung profitieren. Zuletzt wurde das Krankenhauszukunftsgesetz für die Digitalisierung von Krankenhäusern verabschiedet, wofür der secunet konnektor eine passende Lösung anbietet. secunet könnte auch zu den Profiteuren des 2 Milliarden-Euro-Förderpaketes der Bundesregierung zur Entwicklung von Quantencomputern gehören. Neben secunet lieferten Alibaba mit 0,67 Prozent, Facebook mit 0,62 Prozent und Apple mit 0,52 Prozent im August die höchsten Ergebnisbeiträge.

Am unteren Ende der Wertbeitragsskala standen weiterhin klassische „Graham-Value“-Werte wie der Anbieter von Sozialdienstleistungen Mears (-0,13 Prozent) oder der Verkehrstelematikkonzern Kapsch (-0,10 Prozent), die sich vor allem durch eine niedrige Bewertung auszeichnen.

Langfristiges Wachstum intakt, aber kurzfristig ist Vorsicht geboten

Aktuell drängen die Marktteilnehmer stark in die Technologiewerte, da hier mit Blick auf die Transformation von Geschäftsmodellen durch die Coronapandemie weiterhin hohe Wachstumsraten erwartet werden. Auch wir sind vom langfristigen Wachstum von Alibaba, Facebook und Alphabet überzeugt. Allerdings lassen uns die mittlerweile recht hohen Bewertungen auch vorsichtig werden. Entsprechend halten wir im Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen eine Goldposition von rund 4 Prozent und haben den Aktienanteil des Fonds im August leicht abgesichert, was zu einer Netto-Aktienquote von ca. 64% per Monatsultimo geführt hat.

Sie können den vollständigen Quartalskommentar hier als PDF-Datei herunterladen.

*Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen.

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