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Die Angst vor der zweiten Welle geht um. Die Corona-Zahlen steigen wieder und die staatlich verordneten Restriktionen nehmen erneut zu. Das schlägt sich auch auf die Börse nieder. Zumindest hat man das Gefühl, dass dem so ist. Wenn der DAX an einem Tag zulegt, muss er die Gewinne über die nächsten Tage wieder abgeben. Aber: Dem ist nicht so!

Dieses Gefühl trügt jedoch, wenn man mal die Tagesbetrachtung bei Seite lässt! Im September ist der DAX zwar um 1,4 Prozent zurückgegangen, das ist aber weniger als im Schnitt der letzten 30 Jahre. Dem gegenüber steht ein Plus von gut 5 Prozent im August! Man hat als Anleger zwar den Eindruck, dass sich die Börse im Virusmodus befindet. Aber, wie gesagt, das ist oberflächlich und täuscht.

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen mit einem Plus von über 7 Prozent im letzten Quartal

Gleiches gilt für den „Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen“. Im September musste ein Minus von rund einem Prozent hingenommen werden. Betrachtet man aber das ganze letzte Quartal, so steht hier ein Plus von über 7 Prozent zu Buche! Ähnlich sah es beim unserem „Frankfurter – Value Focus Fund“ aus. Hier lag das Plus im abgelaufenen Quartal sogar bei über 10 Prozent. Und der defensive „Frankfurter Stiftungsfonds“ erzielte über 2 Prozent.

Doch wenn man die Gemengelage rund um den Globus betrachtet, ergibt sich ein sehr heterogenes Bild. Gerade zu Beginn des Monats September brachen die Tech-Werte stark ein. Der NASDAQ 100-Index, in dem die großen US-amerikanischen Technologieunternehmen gelistet sind, gab innerhalb weniger Tage um knapp 20 Prozent nach. Als Gründe wurden genannt, dass Amazon, Alphabet, Microsoft, Facebook und Co. seit dem Ausbruch der Corona-Krise über die Maßen zugelegt hätten. Da müsse halt ab und an mal eine Korrektur „etwas die Luft“ aus den Bewertungen nehmen. Auch wir konnten uns den Kursrückgängen nicht ganz entziehen, schließlich gehören Amazon und Facebook zu den größten Positionen im Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. Allerdings hatten wir die Positionen bereits vorher reduziert und so relativ wenig verloren (mehr dazu auch in unserem neuen Video Format Value Kompakt). In der Korrektur haben wir sogar einige Positionen wie Facebook wieder etwas aufgebaut. Und die konnte sich von ihrem Zwischentief auch schon wieder gut erholen.

Insgesamt gesehen waren die letzten drei Monate also überraschend positiv, sowohl für die Anleger des „Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen“ als auch für die im „Frankfurter – Value Focus Fund“ und „Frankfurter Stiftungsfonds“.

Positiver Ausblick trotz einiger Fragezeichen

Wie geht es aber weiter? Der Oktober ist statistisch gesehen ein Monat mit Rückenwind für den DAX und den S&P 500. Doch es bleiben Fragen offen, die für weiterhin volatile Börsen sprechen. Da sind zum einen die US-Präsidentschaftswahlen. Das erste TV-Duell zwischen Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden war ja alles andere als ansehnlich. Ein reines Hacken und Stechen. Wie es jedoch weitergeht, ist nach der Corona-Infektion von Trump und einigen seiner Mitarbeiter mit großen Fragezeichen versehen. Hier sind seriöse Vorhersagen schwer zu treffen. Dass der Ausgang der Präsidentschaftswahlen aber einen großen Einfluss auf die Börsen haben wird, ist unbestritten. Denn, wenn Biden gewinnt, wird es wohl zu einer teilweisen Zurücknahme der Steuerreform von Trump kommen, dazu eine Sektorenrotation, die vor allem dem Gesundheitssektor, aber auch anderen Bereichen zugutekommen wird.

Dann – und das ist an der Börse fast in Vergessenheit geraten – der bevorstehende Brexit. Hier scheinen die Fronten zwischen Brüssel und London so verhärtet, dass man sich eine Verständigung bis Ende des Jahres schwerlich vorstellen kann. Die Folgen für die britische, aber auch die europäische Wirtschaft würden dann mit Blick auf die kommenden Jahre weitreichend, wenn nicht sogar katastrophal sein.

Bleibt die Corona-Pandemie. Auch wenn auf der einen Seite die Angst vor einer zweiten Infektionswelle begründet erscheint, darf man andererseits auf einen Erfolg bei der Suche nach einem Impfstoff gegen Covid-19 hoffen. Fast 200 Unternehmen arbeiten weltweit fieberhaft an einer Lösung gegen die Pandemie. Die meisten Experten rechnen zwar nicht damit, dass ein Impfstoff noch in diesem Jahr zugelassen wird. Das wird wohl erst in der ersten Jahreshälfte 2021 so weit sein. Aber wie dem auch sei, es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Und ist dieser Impfstoff gefunden, wird es an den Börsen rund um den Globus ein Feuerwerk geben. Steigende Kurse inklusive!

Sie können den vollständigen Quartalskommentar hier lesen und als PDF-Datei herunterladen.

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