Einträge von msiegle

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Frank Fischer im Interview mit FONDS professionell

Mitten in die Finanzkrise von 2008 hinein aufgelegt, entwickelte sich der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen vom ursprünglichen Geheimtipp schnell zu einem der Topseller in der Branche. Zu Recht, wie dessen Portfolio manager Frank Fischer durch überdurchschnittliche Performanceergebnisse über die unterschiedlichsten Zeiträume mehrfach unter Beweis gestellt hat. Noch heute gehört der bei Morningstar in der Peergroup Mischfonds Euro flexibel geführte Fonds unter die Top Drei seiner Gruppe, was die längerfristige Per formance über zehn Jahre angeht. Was den Fonds und seinen Manager auszeichnet, ist das unbeirrbare Festhalten an einem value orientierten Managementansatz, der von einer tiefen Überzeugung geprägt ist.

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Börse & Nachhaltigkeit: ESG – Das „E“ alleine reicht nicht!

Es ist eines der ganz großen Themen unserer Zeit: der Klima- und Umweltschutz! Klima-Gipfel, Klima-Aktionsplan, das Klimapaket der Bundesregierung, Greta Thunbergs Wutrede vor den Vereinten Nationen. Es vergeht kein Tag, an dem nicht der Klima- und Umweltschutz die globalen Schlagzeilen beherrscht. Völlig zurecht, denn es ist unbestritten – außer von US-Präsident Donald Trump – dass der Schutz unserer Umwelt eines der dringendsten, globalen Herausforderungen unserer Zeit ist. Doch man darf dabei nicht vergessen: der Klima- und Umweltschutz ist nur einer von drei Bereichen, wenn man Nachhaltigkeit ganzheitlich betrachten will. Es ist nur das „E“ von ESG (Environment – Social – Governance), mehr nicht. Es muss aber um alle Bereiche gehen, also um den Umwelt- und Klimaschutz, eine soziale Verantwortung und eine gute, nachhaltige Unternehmensführung. So machen wir das auch bei unserem global investierenden Mischfonds, den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen.

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Börse: Value-Titel setzen zum großen Sprung an

Darauf mussten Value-Investoren wie wir lange warten. Aber jetzt war es soweit: An der Wall Street verkauften Anleger in der letzten Woche massiv Momentum-Aktien, also Titel, die sich in den letzten Monaten besonders gut entwickelt hatten. Vorwiegend sind dies Dividenden- beziehungsweise Wachstumstitel wie Versorger oder Technologiewerte. Umgeschichtet wurde vorwiegend in günstig bewertete Aktien, also Value-Titel. Nach Berechnungen der Deutschen Bank wurde vor allem in zyklischen Sektoren wie Hardware, Grundstoffe und Finanzen investiert. Dabei verloren allein in der vergangenen Woche Momentum-Titel mehr als zehn Prozent, während Value-Werte rund sechs Prozent zulegen konnten. Damit wurde die Outperformance von Momentum-Werten innerhalb von nur wenigen Tagen egalisiert. Ausgelöst wurde der Umschwung, so die Analyse der Deutschen Bank, durch eine Mischung aus unterstützender Geldpolitik, politischer Entspannung in Italien, Hongkong und im Handelsstreit zwischen den USA und China, sowie einer stark überhöhten Positionierung vieler Anleger bei zum Teil sehr ambitioniert bewerteten Wachstumswerten.

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Börse: Verkehrte Welt? Weisheiten auf dem Prüfstand

Börsenweisheiten haben sich schon oft als richtig erwiesen, schließlich beruhen die meisten auf statistischen Erfahrungen. Ob es in diesem Jahr aber richtig ist, dem Spruch „Sell in May and go away, but remember to come back in September“ zu folgen, muss sich erst noch erweisen. Denn die Zeichen stehen für die globalen Aktienmärkte nicht gerade gut. Und ganz abgesehen davon ist gerade der September speziell für den DAX der – laut Statistik – schlechteste Monat des Jahres. Seit 1959 hat der Index in diesem Monat im Schnitt immer knapp zwei Prozent an Wert eingebüßt. Abergläubische Anleger bleiben also in Deckung.

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Interview: „Der Preis allein ist für uns kein Kriterium“

Herr Fischer, in den vergangenen Tagen konnte man in den Zeitungen lesen, dass die Value-Ikone Warren Buffett Schwierigkeiten habe, im derzeitigen Umfeld attraktive Investment­gelegen­heiten zu finden. Auch Sie sind überzeugter Value-Investor. Stehen Sie vor ähnlichen Schwierigkeiten?

Man muss das präzisieren. Es ist nicht so, dass es schwierig ist, attrak­tive Unter­nehmen zu finden. Ich würde sagen, eher im Gegen­teil. Die Unter­nehmen sind da, wir haben einige inte­ressante Namen auf unserer Watch­list. Was uns aber zurück­haltend agieren lässt, ist der Preis. Der Mangel an Alter­nativen hat die Bewer­tungen vieler Aktien nach oben getrieben.

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Börse: Unklare Signale für Europas Märkte

Die aktuelle Börsensituation zehrt an den Nerven. Klar ist derweil: Die Konjunkturschwäche hält an, Deutschland steuert auf eine Rezession zu und ein Ende der Talfahrt ist noch nicht in Sicht. Das muss aber nicht ewig so weitergehen. Darüber waren sich die Referenten beim diesjährigen „Frankfurter Diskurs“, den wir als Shareholder Value Management AG zusammen mit DJE Investment und ODDO BHF jetzt schon zum 5. Mal veranstaltet haben (www.frankfurter-diskurs.de) einig. Aktuell spricht allerdings noch Vieles für weiter fallende Kurse. Der Handelskrieg zwischen den USA und China hält die Märkte in Atem. Gibt es ein leichtes Zeichen der Entspannung, steigen die Kurse in rasendem Tempo nach oben. Zeigt die Nachrichtenlage in die andere Richtung, verliert der Dow Jones, wie jüngst geschehen, auch schon mal 800 Punkte in kürzester Zeit. Die Nervosität steigt von Tag zu Tag.

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Börse: Von Bergsteigeraktien mit Sicherheitsmarge

Bergsteigen und Börse. Was sollen diese beiden Sachen miteinander zu tun haben? Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel, außer der Tatsache, dass beide schnell und sicher an ihr Ziel kommen wollen. Der Bergsteiger auf den Gipfel, der Anleger zu seinem angestrebten finanziellen Erfolg. Auf den zweiten Blick wird aber deutlich, dass sowohl der Börsianer als auch der Bergsteiger viele Eigenschaften gemein haben, um erfolgreich zu sein.

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Börse: Aussichten, Überraschungen und das Wechselbad der Gefühle

Fragt man derzeit die Aktienanalysten nach ihrer Meinung zur Börsenentwicklung für das zweite Halbjahr 2019, dann gehen die meisten davon aus: Das Beste für das laufende Jahr ist bereits gelaufen! Aber, ist es das wirklich? Nicht unbedingt! Denn die kommenden Monate können durchaus für positive Überraschungen sorgen.

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Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen | Kommentar zum 1. Halbjahr 2019

Das erste Halbjahr 2019 hielt für Investoren ein Wechselbad der Gefühle bereit. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA schwelte weiter und sorgte zunächst für vorsichtigen Optimismus, im weiteren Verlauf aber wieder für Angst bei den Investoren. Trotz der Liquiditätsimpulse der Notenbanken bleibt das gesamtwirtschaftliche Bild getrübt. Aufgrund der anhaltenden politischen Risiken behielt der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen im ersten Halbjahr überwiegend eine neutrale Positionierung bei und erzielte insgesamt eine Wertentwicklung von -0,5 Prozent.

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Frankfurter Stiftungsfonds | Kommentar zum 1. Halbjahr 2019

Das erste Halbjahr 2019 hielt für Investoren ein Wechselbad der Gefühle bereit. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA schwelte weiter und sorgte zunächst für vorsichtigen Optimismus, im weiteren Verlauf aber wieder für Angst bei den Investoren. Trotz der Liquiditätsimpulse der Notenbanken bleibt das gesamtwirtschaftliche Bild getrübt. In diesem Umfeld wurde die Wertentwicklung des Frankfurter Stiftungsfonds vor allem von seiner Säule 1, dem Aktienportfolio belastet, welches im ersten Halbjahr eine negative Wertentwicklung von -1,76 Prozent verzeichnete.