Artikel von wallstreet-online | 13. June 2019

Frank Fischer | CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Die Investoren an der Wall Street waren geschockt. Die US-Behörden haben begonnen, die großen US-Tech-Konzerne Amazon, Facebook und Alphabet unter Druck zu setzen. Nach Recherchen des „Wall Street Journals“ kann die Federal Trade Commission (FTC) in Zukunft Verstöße gegen die Privatsphäre von Nutzern prüfen. Und auch bei Alphabet darf das Justizministerium in Zukunft Suchergebnisse und das Smartphone-Betriebssystem Android durchleuchten. Daraufhin verloren die Aktien von Amazon, Alphabet, Facebook und Apple zusammen rund 133 Milliarden US-Dollar an Börsenwert. Und das an einem einzigen Tag. Das ist fast so viel wie die gesamte Marktkapitalisierung von SAP, Deutschlands wertvollstem Unternehmen.

Amerikanische und chinesische Konzerne dominieren den Markt

Das verdeutlicht aber auch die Größenordnung, in denen sich die FAANG-Riesen, also Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Alphabet bewegen. Und schaut man sich die 20 größten Internetunternehmen der Welt nach Marktkapitalisierung an, so sind dies ausschließlich amerikanische und chinesische Konzerne. 11 US-Konzerne stehen 9 chinesische gegenüber, darunter hierzulande weitgehend unbekannte Größen wie Toutiao, Xiaomi, JD.com und Didi Chuxing. Geht man noch einen Schritt weiter und betrachtet die global wertvollsten Internet-Plattformen, ergibt sich ein ähnliches Bild. Hier sind es neben den FAANG-Unternehmen vor allem chinesische Unternehmen wie Baidu, Alibaba und Tencent (BAT), die vorherrschend sind. Deshalb haben Analysten schon den großen amerikanisch-chinesischen Kampf um die Zukunft im Internet ausgerufen. FAANG vs. BAT lautet die einfache Formel. Dabei gilt Tencent als Chinas Antwort auf Facebook, Alibaba auf Amazon und Baidu auf Google/Alphabet. Und Baidu deckt Netflix mit seiner Video-Plattform iQiyi gleich mit ab.

Ungleiche Voraussetzungen

Der direkte Vergleich der beiden Gruppen hinkt aber. Sind die amerikanischen Tech-Giganten rund um die Welt aktiv, profitieren die BAT-Riesen vor allem von ihrem gigantischen Heimatmarkt. Schon heute besitzen mehr als 770 Millionen Chinesen ein Smartphone – Tendenz weiter stark steigend. Das hilft vor allem Unternehmen wie Tencent, das mit Blockbustern wie dem Online-Rollenspielen „Perfect World“ oder dem Mobile-Game „King of Honor“ eine gigantische Gelddruckmaschine aufgebaut hat. Ein weiteres Geschäftsfeld von Tencent sind Cloud-Dienste, deren Markt aber noch von Alibaba dominiert wird. Derweil ist das Kerngeschäft von Baidu seine Suchmaschine. Und mit iQiyi besitzt das Unternehmen zudem Chinas größte Video-Plattform. Besonders dieser Bereich verzeichnet ein enormes Wachstum. Zudem hat Baidu als erste unter den chinesischen Internet-Firmen in Künstliche Intelligenz investiert. Kurzum: Dynamik aller Orten, denn Chinas Konsumenten sind äußerst internetaffin und haben darüber hinaus eine komplett freigiebige Einstellung zur Privatsphäre und zum Datenschutz, was bei westlichen Verbrauchern undenkbar wäre.

Problemfelder Datenschutz und Zensur

Zwar haben Chinas Internet-Giganten kein Problem mit dem Datenschutz, sie leiden auf der anderen Seite aber unter einer strikten Zensur und der Einflussnahme der Zentralregierung in Peking. Das hat zum einen dafür gesorgt, dass sich Amerikas Konzerne vom Land der Mitte bisher fernhalten, auf der anderen Seite kann es aber auch für chinesische Unternehmen unangenehme Folgen haben. So hatte Peking kurzer Hand beschlossen, keine neuen Online-Spiele mehr zuzulassen. Da sich dieses Verbot über Monate hinzog, wurde der Aktienkurs von Tencent in dieser Zeit schwer belastet, ohne dass das Unternehmen etwas dagegen hätte machen können. Der laxe Umgang mit dem Datenschutz wird Chinas Unternehmen aber auch bei ihrer geplanten Expansion noch einige Kopfschmerzen bereiten. So hatte Alibaba ja schon vor Monaten angekündigt, in Europa vor allem Amazon Konkurrenz machen zu wollen. Bisher ist noch nichts in dieser Richtung geschehen. Das dürfte auch an den für Chinas Internetriesen ungewohnten Gesetzen, Auflagen und Richtlinien in Europa liegen. Diese stellen derzeit noch hohe Hürden dar.

US-Konzerne kontern mit Übernahmen und Innovationen

Derweil schläft aber auch die US-Konkurrenz nicht. So hat Alphabet gerade erst den Datenanalyse-Anbieter Looker für 2,6 Milliarden US-Dollar erworben. Und Amazon will schon in ein paar Monaten über „Prime Air“ Drohnen für die schnelle Auslieferung von Paketen einzusetzen. Diese Neuerungen und Innovationen werden sich fortsetzen. Deshalb ist es für Anleger zwar nicht risikolos, aber durchaus lohnend, in beiden Welten engagiert zu sein. Wir haben in unseren Mandaten wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen unter anderem Alibaba und JD.com im Portfolio, auf der anderen Seite aber auch Alphabet. Denn wir sehen hier langfristig größere Chancen als Risiken.

Börse: Der ungleiche Kampf der BAT- und FAANG-Giganten | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11518015-boerse-ungleiche-kampf-bat-faang-giganten





PRESSEMITTEILUNG – Frankfurt, 29. Mai 2019

Shareholder Value Management AG Verstärkt Vertrieb

  • Clara Menzel übernimmt Betreuung von Kunden aus dem Banken- und Sparkassensektor

Die Shareholder Value Management AG hat ihre Vertriebskapazitäten weiter ausgebaut. Seit dem 1. April 2019 verstärkt Clara Menzel (35) als Relationship Managerin das Team des Frankfurter Vermögensverwalters. Frau Menzel kommt von der SEB, wo sie seit 2010 verschiedene Positionen im Vertrieb und im Investment Banking innehatte. Zuletzt war sie als Sales Executive im Asset Management für Kunden aus dem Wholesale-Bereich zuständig. In ihrer neuen Funktion wird Clara Menzel schwerpunktmäßig Kunden aus dem Banken- und Sparkassensektor betreuen.

Clara Menzel berichtet an Philipp Prömm, der als Vorstand und Head of Sales das Marketing und den Vertrieb der Shareholder Value Management AG verantwortet. Er sagt: „Wir freuen uns, dass Clara Menzel zu unserem Team gestoßen ist. Mit ihr können wir die Betreuung unserer Kunden und Vertriebspartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz breiter aufstellen und die von uns gewohnte Servicequalität weiter verbessern.“

Pressekontakt:

Shareholder Value Management AG

Neue Mainzer Straße 1

D-60311 Frankfurt am Main

www.shareholdervalue.de

Philipp Prömm
Vorstand
philipp.proemm@shareholdervalue.de
Tel. +49 (0)69 66 98 30 18


Artikel von wallstreet-online | 27. Mai 2019

Frank Fischer | CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Europa hat gewählt. Aber: Waren die Ergebnisse wirklich überraschend? Nicht wirklich. Die Fragmentierung des Parlaments hat weiter zugenommen und die Gewichte haben sich verschoben. Wie befürchtet, haben Christdemokraten (EVP) wie auch die Sozialdemokraten (S&D) herbe Verluste hinnehmen müssen, während die Rechtspopulisten (EKR) und EU-Skeptiker (EFDD) wie auch die Grünen zum Teil stark hinzugewonnen haben. Vor allem für Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron gab es einen schweren Rückschlag, ist seine Partei La République en Marche (LREM) doch nur die Nummer zwei hinter der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National von Marine Le Pen geworden. Die EU-Befürworter werden in Zukunft einen schweren Stand haben. Kein gutes Zeichen für die Zukunft der Europäischen Union.

Politische Börse

Die Ergebnisse der Wahl werden den Märkten in den kommenden Tagen noch Stempel aufdrücken. Auch der Brexit bekommt eine neue Dimension. Nach dem Rücktritt von Theresa May heißen die Favoriten für ihre Nachfolge Boris Johnson, der Ex-Außenminister, und Dominic Raab, der ehemalige Brexit-Minister. Doch wer das Rennen schlussendlich macht ist noch völlig offen. Die Liste der Bewerber ist lang – und der Brexit bekommt eine neue Dynamik. Aber auch Deutschland ist und bleibt ein Sorgenkind. Wir haben in der Bundesrepublik derzeit einen absoluten Reformstillstand. Das hat zur Folge, dass es etwa dem verarbeitenden Gewerbe so schlecht geht wie seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr. Die Hoffnung, dass sich der globale Handel wieder stabilisiert ist und bleibt trügerisch. Und wenn sich der Handelsstreit zwischen den USA und China weiter hinauszieht, wird das auch für Deutschlands Unternehmen sehr ungemütlich. Die EU ist derzeit ein sehr fragiles Gebilde. Die Aussichten, dass Europa den Anschluss an die beiden Großen der Welt, also USA und China, halten kann, sind derzeit alles andere als gut. Die Welt steuert auf eine G2-Machtverteilung zu. Europa hat hier längst den Anschluss verloren.

China bleibt Hoffnungsträger

So hat China ein riesiges Konjunkturprogramm aufgelegt. Wir reden hier von gut 370 Milliarden US-Dollar. Und das kann jederzeit weiter ausgebaut werden. Einige Dinge, wie etwa Steuersenkungen, wirken etwas zeitversetzt. Und sollte das nicht reichen, dann wird das Programm so lange ausgebaut, bis die Konjunktur wieder im ausreichenden Masse anzieht. Aber: davon wird auch der Rest der Welt profitieren. Das ist eine echte Hoffnung für die Zukunft. Und als Nebeneffekt kann Peking seinem Kontrahenten Trump auf diese Weise zeigen: Wir können auch ohne Dich!

Deshalb bleiben wir für die weitere Entwicklung an den Börsen auch optimistisch. Dies liegt zum einen an China, dessen Konjunktur sich weiter erholt. Auf der anderen Seite ist noch relativ große Unsicherheit im Markt. Viele Anleger halten sich deshalb bedeckt und investieren momentan eher vorsichtig in Aktien. Aber genau darin auch eine Chance. Denn: kommen diese Anleger in den Markt zurück, kann es schnell wieder aufwärts gehen.

Derzeit sind es vor allem die Unternehmen selbst, die für steigende Kurse sorgen, denn sie lassen enorme Aktienrückkaufprogramme laufen. Wenn man sich allein den S&P 500 anschaut, so ist der Level dieser Programme auf dem höchsten Niveau seit vielen Jahren. Wir reden hier pro Quartal von bis zu 900 Milliarden US-Dollar. Und das wird in diesem Jahr weiter fortgesetzt, das haben die Unternehmen bereits angekündigt. Zu den größten Unternehmen zählen hier etwa Apple, Oracle, Cisco Systems aber auch Banken wie JP Morgan Chase und die Bank of America. Man kann es fast auf die kurze Formel bringen: Amerikas Manager kaufen derzeit in einem Tempo eigene Aktien zurück, als gäbe es morgen keine mehr! Das treibt zwar die Kurse, kann aber auch nicht ewig so anhalten.

„Gut genug für Mutti!“

Deshalb diversifizieren wir die Portfolios unserer Mandate wie etwa dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen weiter. So haben wir zwei neue Titel aufgenommen, zum einen den britischen Versicherer Admiral Group und das neuseeländische Unternehmen Ryman Healthcare, ein Gesundheitskonzern, der auf Pflegedienste spezialisiert ist. Als Seniorenheimbetreiber hat sich Ryman zum Ziel gesetzt Missstände in der Pflegebranche auszumerzen. Ihr Grundsatz ist, es muss ‚gut genug für Mutti‘ sein. Aber auch auf der finanziellen Seite ist Ryman vielversprechend. Das Unternehmen will alle fünf Jahre den Gewinn verdoppeln, also rund 15 Prozent pro Jahr erwirtschaften. Die Admiral Group ist wegen ihrer soliden Unternehmensbasis und einem stabilen Umsatzwachstum attraktiv. Außerdem werden 70 Prozent der Anteile von den eigenen Mitarbeitern gehalten. Und die wollen ihr Unternehmen natürlich weiter wachsen sehen. Da kann Europa gewählt haben, wie es will.

Börse: Europa hat gewählt – wir bleiben optimistisch | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11485695-boerse-europa-gewaehlt-optimistisch






Pressemitteilung | Frankfurt, 24. Mai 2019

Shareholder Value Management: Vorsicht an den Aktienmärkten ist geboten, aber die Chancen sind da.

  • Politische Börsen bestimmen das Geschehen
  • Handelsstreit lastet auf Industrieländern
  • Liquiditätsimpulse und wichtige Nachfragemechanismen für Aktien intakt

Die Gemengelage aus Brexit, dem Handelskonflikt zwischen den USA und China und dem Streit um Autozölle hat die Finanzmärkte fest im Griff. „Es heißt ja, politische Börsen hätten kurze Beine. Aktuell sieht es aber so aus, als ob uns diese Themen noch in den nächsten Jahren begleiten würden“, konstatiert Ulf Becker, Vorstand und Co-Chief Investment Officer der Shareholder Value Management AG im Rahmen eines Investment-Updates. 

Dabei befinden sich die USA derzeit noch in einer Position der relativen Stärke, da sie den Streitthemen nur mit rund 1,5 Prozent ihres Bruttoninlandsproduktes (BIP) ausgesetzt sind, während der Anteil in China rund 4,3 Prozent ausmacht. „Und auch Deutschland ist mit immerhin 4 Prozent des BIP mittendrin, statt nur dabei“, so Becker.

Auf Sektor-Ebene hat die Konstellation vor allem im verarbeitenden Gewerbe Folgen. So sind die aggregierten Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe der entwickelten Länder (Developed Markets) seit Anfang 2018 stark rückläufig und erreichen das schwache Niveau der Schwellenländer (Emerging Markets). Vor allem Volkswirtschaften mit einer industriellen Basis sind betroffen, auch weil in den USA die Effekte von Präsident Trumps Steuerreform auslaufen. Der Welthandel ist in einem Umfang eingebrochen, den man sonst nur aus Rezessionsphasen kennt. Und auch an den USA selbst gehen die Krisen nicht spurlos vorbei, wie der deutliche Rückgang der Importe und Neuaufträge zeigt. Europa wiederum hat mit dem Brexit, der massiven Kapitalflucht aus der Türkei, dem Haushaltsstreit mit Italien, aber auch mit dem politischen Stillstand in Deutschland, eine Vielzahl eigener Brennpunkte.

Trotzdem lohnt es sich nach Einschätzung von Frank Fischer, Chief Investment Officer der Shareholder Value Management AG, an Aktien festzuhalten: „Wir sehen durch die reduzierte Bilanzverkürzung und die angekündigte Pause bei den Zinserhöhungen der Fed Liquiditätsimpulse. Gleichzeitig sind die Aktienrückkäufe im S&P 500 auf einem Rekordniveau. Ein wichtiges Nachfrageelement ist damit weiterhin intakt.“ Die Unberechenbarkeit der politischen Entscheidungen in den USA birgt nach seiner Meinung auch die Chance auf ein rasches Ende des Handelskonfliktes: „Präsident Trump braucht für den anstehenden Wahlkampf positive Signale“, schätzt Fischer. Eine Lösung des Streits könnte den Aktienmärkten weitere Impulse verleihen. Derzeit sind Aktien aus dem Euroraum durch ihre Dividendenrenditen relativ zu Bonds attraktiv.

Im Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen hält Frank Fischer derzeit eine Nettoaktienquote von rund 74 Prozent und bewegt sich damit leicht über dem historischen Durchschnitt von 70 Prozent. Neu im Portfolio ist unter anderem der britische Direktversicherer Admiral Group. Das Unternehmen ist drittgrößter Kfz-Versicherer Großbritanniens mit einer klaren Kostenführerschaft. Neben einer attraktiven Bewertung und soliden Kennzahlen sprechen aus Sicht von Frank Fischer noch andere Aspekte für eine Investition in die Admiral Group. „Rund 70 Prozent der Mitarbeiter sind Aktionäre der Firma. Auch Gründer Henry Engelhardt hält weiterhin 11 Prozent der Aktien. Nach seinem Rücktritt als CEO arbeitet er seit 2017 wieder als Chef der US-Niederlassung. Der Mann brennt für seine Firma. Das sind die Merkmale, nach denen wir suchen.“

Mit Blick nach vorn rät Frank Fischer zur Vorsicht bei der Aktienauswahl. Gleichwohl sieht er für Value-orientierte Stockpicker auch in einem eher unsicheren Umfeld gute Chancen.

Pressekontakt:

Shareholder Value Management AG

Neue Mainzer Straße 1

D-60311 Frankfurt am Main

www.shareholdervalue.de

Philipp Prömm
Vorstand
philipp.proemm@shareholdervalue.de
Tel. +49 (0)69 66 98 30 18

Wichtiger Informationen:

Diese Pressemitteilung dient ausschließlich zur Information. Sie stellt kein Angebot dar, Fondsanteile zu erwerben. Diese Pressemitteilung ist lediglich eine Kurzdarstellung und ersetzt keine Anlageberatung. Sie wurde mit großer Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Kauf von Fondsanteilen sind die aktuellen Verkaufsunterlagen: Verkaufsprospekt, Wesentliche Anlegerinformationen, Jahresbericht und Halbjahresbericht, falls dieser mit jüngerem Datum als der Jahresbericht vorliegt. Der Verkaufsprospekt enthält außerdem ausführliche Risikohinweise und nähere steuerliche Informationen. Die aktuellen Verkaufsunterlagen sind kostenfrei in digitaler Form unter www.axxion.lu erhältlich. Die Fondsanteile dürfen ausschließlich in Ländern zum Kauf angeboten oder verkauft werden, in denen ein solches Angebot zulässig ist. So dürfen Anteile dieses Fonds weder innerhalb der USA noch an oder für Rechnung von US-Staatsbürgern oder in den USA ansässigen US-Personen zum Kauf angeboten oder verkauft werden. Gleiches gilt für die Hoheitsgebiete oder Besitztümer, die der Gesetzgebung der USA unterliegen.






Artikel von Maximilian Märkl, CityWire | 24. Mai 2019

[…]

Positiverer Ausblick auf die Märkte

Grund für die Anpassungen ist ein optimistischerer Ausblick auf die Aktienmärkte als noch zu Jahresanfang. Laut Fischer ergäben sich für Value-orientierte Stockpicker derzeit gute Chancen; auch wenn ein gemischtes Umfeld vorherrsche und Vorsicht bei der Aktienauswahl bestehen sollte.

[…]

Zwei neue Titel  in das Portfolio aufgenommen

In das Portfolio kamen hingegen zwei neue Titel: Der britische Versicherer Admiral Group und das neuseeländische Unternehmen Ryman Healthcare. Das Gesundheitsunternehmen das sich auf Pflegedienste spezialisiert macht derzeit 2,5% des Portfolios aus während Admiral mit 1,5% allokiert ist.

„Als Seniorenheimbetreiber hat sich Ryman zum Ziel gesetzt Missstände in der Pflegebranche auszumerzen. Ihr Grundsatz ist, es muss ‚gut genug für Mutti‘ sein. Aber auch auf der finanziellen Seite ist Ryman vielversprechend. Das Unternehmen will alle fünf Jahre den Gewinn verdoppeln, also rund 15% pro Jahr erwirtschaften. Außerdem wird gerade eine Expansion nach Australien durchgeführt“, sagt Fischer.

Die Admiral Group ist wegen ihrer soliden Unternehmensbasis und einem stabilen Umsatzwachstum attraktiv. Außerdem werden 70% der Anteile von den eigenen Mitarbeitern der Gruppe Gehalten. Während der Gründer weiterhin zu 11% investiert ist und nach seinem Rücktritt als CEO nun die Expansion in die USA leitet. „Der Gründer brennt für das Unternehmen“, sagt Fischer.

[…]

CityWire: Frank Fischer erhöht Aktienquote und löst Absicherung komplett auf | citywire.de – Vollständiger Artikel unter:
https://citywire.de/news/frank-fischer-erh%C3%B6ht-aktienquote-und-l%C3%B6st-absicherung-komplett-auf/a1232570?re=64793&ea=1081505&utm_source=BulkEmail_International+Daily+Germany&utm_medium=BulkEmail_International+Daily+Germany&utm_campaign=BulkEmail_International+Daily+Germany





Artikel von procontra | Ausgabe 02|19

Interview mit Frank Fischer | CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Text von Julia Groth | ProContra | www.procontra-online.de

Frank Fischer ist Chef der Investmentboutique Shareholder Value Management, die unter anderem den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen verwaltet. Im Interview spricht er über Chancen bei Korrekturen und die Zukunft von Value-Strategien.

Frank Fischer: Ich betrachte Rücksetzer als Chance | procontra-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://shareholdervalue.de/wp-content/uploads/2019/05/procontra-0219_Interview-Frank-Fischer.pdf





Artikel von wallstreet-online | 13. Mai 2019

Frank Fischer | CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Es war wie immer eine große Show: laut, bunt, ein riesiges Gewusel. Die Hauptversammlung von Berkshire Hathaway war wie in den letzten Jahren ein großes Fest mit mehr als 40.000 Aktionärsgästen, die sich an den Süßigkeiten von See’s Candies erfreuten und regen Kontakt zu all den Unternehmen aus dem weiten Reich der Berkshire-Beteiligungen suchten, die rund um die Veranstaltung ausgestellt hatten.

Man konnte sich austauschen, und Neues von den diesmal 67 deutschen Value Investoren lernen. Diese waren nicht alle Asset Manager oder institutionelle Investoren, sondern zum Teil auch private Anleger aus den USA und Kanada – die deutschen Wurzeln führten uns zusammen. Und das in einen viel zu kleinen, stickigen Raum, der für die deutsche Kolonie reserviert war. Trotzdem: es hat einfach Spaß gemacht.

Beeindruckend waren aber auch die eher leisen Töne, die zwischen den Zeilen zu hören waren. Auch beim großen Auftritt von Warren Buffett und Charlie Munger, den beiden Hauptprotagonisten dieser gigantischen Veranstaltung. Die beiden alten Herrn waren wie immer bester Laune, beantworteten analytisch und gleichzeitig auf äußerst unterhaltsame Art die vielen Fragen ihrer Aktionäre. Vor allem der mittlerweile 95-jährige Charlie Munger war beeindruckend. Auch wenn er inzwischen zum großen Teil an seinen Rollstuhl gefesselt ist und auch im Trubel der Hauptversammlung mal das ein oder andere Nickerchen einlegte – scharfzüngig, hellwach im Kopf und jeder Zeit zu bitter-süßen Kommentaren bereit, war es eine große Freude, diesen Mann auf der Bühne zu erleben.

Nachfolger stehen bereit

Derweil wirkte Buffett an einigen Stellen nachdenklicher als sonst und offener für Veränderungen als je zuvor. Mehrmals lässt er Greg Abel und Ajit Jain zu Wort kommen, um Fragen der Aktionäre zu beantworten. Abel ist für Berkshires Energiegeschäft verantwortlich und Jain für die die Versicherungssparte. Im vergangenen Jahr wurden beide zu stellvertretenden Verwaltungsratschefs befördert, was allgemein als Zeichen dafür gesehen wird, dass sie eines Tages die Führung des Konzerns von Buffett und Munger übernehmen könnten.

Buffett hat beide bei mehreren Gelegenheiten aufgefordert, die Fragen der Aktionäre zu beantworten. Dabei saßen beide aber noch vor dem Podium auf Höhe des Publikums. Es würde nicht verwundern, wenn Greg Abel und Ajit Jain im kommenden Jahr zu den beiden Alten aufs Podium aufrücken würden. Dann hätten Buffett und Munger, „die beiden knorrigen Alten vom Balkon der Muppet Show“, wie sie auch spaßeshalber genannt werden, Gesellschaft auf ihrem „Balkon“. Die Nachfolge scheint geregelt.

Der Umgang mit Fehlern und Fehleinschätzungen

Was bei Buffett beeindruckte war derweil sein Umgang mit Fehlern und fehlgeschlagenen Einschätzungen. So erklärte er ganz nüchtern, was bei Kraft Heinz schiefgegangen ist. Er verwies darauf, dass er mit dem Partner 3G, der für beide das Engagement managt, einen Vertrag geschlossen habe, „der gerade mal eine Seite umfasst“, so Buffett. Er habe aber weiterhin volles Vertrauen in 3G, schließlich habe der brasilianische PE-Investor eine extreme Cost-Cutting Historie und folge dabei dem „zero-based-budgeting“-Prinzip. Was nicht anderes bedeutet, als dass das Unternehmen jedes Jahr wieder seine Kosten nachweisen müsse. Jedes Jahr! Und immer wieder aufs Neue.

Auf der anderen Seite gab Buffett offen zu, die Entwicklung und Stärke von Alphabet, also Google, falsch eingeschätzt zu haben. Und das, obwohl die Berkshire-Beteiligung Geico, Amerikas größter Autoversicherer, über Jahre hinweg Kunde bei Google war. Buffett nennt dies einen „error of emission“, also einen ‚Fehler des Auslassens‘, der ihm nicht hätte passieren dürfen.

Investitionen in Amazon & Co.

Deshalb hat er jetzt auch spät, aber nach seinen Worten nicht zu spät, in Amazon investiert. „Das ist die Aktie mit dem größten und weitesten Burggraben, die wir im Portfolio haben“, erklärte er dazu. „Amazon ist eine Aktie, die in ihrem Bereich noch über viele Jahre den Markt beherrschen wird.“ Dabei betonte Buffett auch, dass er wohl in absehbarer Zeit noch in andere Tech-Unternehmen investieren werde.

Dass Berkshire Hathaway aber nicht nur perspektivisch, sondern auch schnell und entschlussfreudig ist, zeigt das jüngste 10-Milliarden-US-Dollar-Engagement bei der Öl-Firma Occidential Petroleum, die in einer Übernehmeschlacht um den Konkurrenten Anadarko steckt. Diese Entscheidung war im Laufe eines Wochenendes gefallen, ließ Buffett wissen. „Charlie and I, we are still tap dancing to work“, beschreibt Buffett die Freude an der gemeinsamen Arbeit. Auch wenn Charlie Munger heute die meiste Zeit im Rollstuhl sitzt – man glaubt es beiden aufs Wort.

Börse: Omaha: Bevorstehende Wachablösung bei der „Muppet Show“ | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11449284-boerse-omaha-bevorstehende-wachabloesung-muppet-show/all





Artikel von wallstreet-online | 29. April 2019

Frank Fischer | CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Lange war das Thema Öl aus dem Fokus der Börsianer mehr oder weniger verschwunden. Doch der Kampf ums schwarze Gold nimmt wieder Fahrt auf und wird immer härter ausgefochten. Und das gleich auf mehreren Ebenen, zum einen politisch, und dann entbrennen heftige Auseinandersetzungen und Übernahmekämpfe um neue Ölquellen und Reserven.

Trump treibt es wieder auf die Spitze

Besondere Brisanz bietet mal wieder die Sanktionspolitik von US-Präsident Donald Trump. Denn ab Mai dürfen auch die acht Länder, wie etwa die Türkei, kein Erdöl mehr aus dem Iran kaufen, denen die USA dies bisher mit einer Ausnahmeregelung gewährt hatte. Ansonsten drohen (mal wieder) US-Sanktionen. Die USA wollen dem Iran den Ölhahn zudrehen und die Zeichen stehen im Moment auf Verhärtung. Das Erdöl macht rund 60 Prozent der Exporte des Irans aus, daher dürfte das Ende der Ausnahmeregelung die iranische Wirtschaft schwer treffen. Die eigentliche Gefahr liegt aber woanders: Größter Abnehmer des Iran war zuletzt China mit über 600.000 Barrel pro Tag von insgesamt knapp 1,7 Millionen, die der Iran exportierte. Bleibt die Frage, wie sich die totalen Ölsanktionen auf die Handelsgespräche zwischen den USA und China auswirken. Denn bisher ist noch kein Ankommen zwischen Washington und Peking unterzeichnet – die neuen Sanktionen könnten sich hier als neuerliches Hemmnis erweisen und die Hoffnungen der Börsianer auf ein Ende des Handelskrieges zunichtemachen. Eine heftige Korrektur an den Märkten wäre wohl die Folge.

Milliarden-Schlacht ist wohl erst der Anfang einer Übernahmewelle

Und dann der Kampf um neue Ölquellen und Reserven. Hier geht es um Milliarden von US-Dollar, wie der jüngste Bieterkampf um den texanischen Ölkonzern Anadarko zeigt. Eigentlich hatte Chevron, der zweitgrößte Ölkonzern der USA, die Übernahme für rund 50 Milliarden US-Dollar schon in trockenen Tüchern geglaubt, da legte der deutlich kleinere Konkurrent Occidental Petroleum ein Angebot über 57 Milliarden US-Dollar auf den Tisch. Und das für ein Unternehmen, das zu den kleineren in der Branche zählt, denn Anadarko hat im vergangenen Jahr gerade mal einen Gewinn von 615 Millionen US-Dollar ausgewiesen, und das bei einem Umsatz von 13 Milliarden US-Dollar. Ob das schon das letzte Gebot ist, bleibt abzuwarten, schließlich würde der Deal für Chevron einen guten Zugang zu den umfangreichen Schieferölvorkommen im Permian Basin bedeuten, einer großen Ölabbauregion im Südwesten der USA. Analysten gehen davon aus, dass die „Schlacht um Anadarko“ erst der Anfang einer Übernahmewelle in der Branche ist. Als mögliche Ziele einer Übernahme werden bereits Conoco Resources, Diamondback und Noble Enegry genannt. Aber auch der spanische Ölkonzern Repsol könnte in den Fokus der Global Player rücken. Schließlich ist der Konzern in größerem Stil in Südamerika, aber auch in Kanada und Alaska engagiert. Das könnte Begehrlichkeiten wecken. Was auch dafür sprechen würde: Die Aktie der Spanier ist in Relation zu den US-amerikanischen Konkurrenten relativ günstig bewertet.

Vorboten einer Korrektur

Für unsere Mandate wie etwa dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen haben diese Übernahmen aber eher eine geringe Bedeutung, da unsere Nachhaltigkeitskriterien ein Engagement bei den meisten dieser Unternehmen ausschließen. Wir achten vor allem auf die politischen Dimensionen und die Sanktionspolitik von US-Präsident Donald Trump. Hier liegt unserer Meinung nach ein viel größeres Risiko für die Börsen, als viele Marktteilnehmer dies möglicherweise berücksichtigt haben. Dass es im Zuge einer sich abschwächenden Weltkonjunktur und der gleichzeitigen Party an den Märkten in absehbarer Zeit wohl zu einer Korrektur kommen kann, sei hier nur am Rande vermerkt.

Öl & Börse: Der Kampf ums schwarze Gold wird immer härter! | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11412056-oel-boerse-kampf-ums-schwarze-gold-haerter





Artikel von wallstreet-online | 16. April 2019

Frank Fischer | CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

„Schauen Sie nicht ständig auf Ihr Portfolio!“

Anleger neigen oft zu zwei Arten von Ängsten: Da ist zum einen die Angst, die guten Zeiten an der Börse zu verpassen. Und dann ist da die Angst vor Verlusten, wenn die Märkte mal wieder sehr volatil sind. Doch diese beiden Ängste stehen in einem Nullsummenverhältnis zu rationalen Entscheidungen. Je mehr man von diesen Ängsten beherrscht wird, desto weniger rational ist man.

Zugegeben, es gibt oft gute Gründe nervös zu werden. Derzeit ist es der Handelskrieg, den US-Präsident Donald Trump mit China vielleicht bald lösen wird, aber mit den Europäern wohl einen neuen Schauplatz eröffnet. Das nicht enden wollende Brexit-Chaos, das uns zumindest bis Ende Oktober weiter beschäftigen wird – wenn nicht gar noch länger. Denn diese Frist ist zu lang, um wirklich Druck auszuüben und zu kurz für Neuwahlen. Nicht zu vergessen die sich immer weiter abschwächende Konjunktur, vor der jetzt auch mit dramatischen Worten der IWF und EZB-Präsident Draghi warnt. Doch: Sind das Gründe für Angst? Nicht für längerfristig orientierte Anleger.

Was aber können Investoren tun, um sich in Richtung maximaler Rationalität zu bewegen? Ein Value-Kollege aus den USA, Vitaly Katsnelson, hat einen guten Rat parat, dem ich mich aus Überzeugung anschließe: Schauen Sie nicht ständig auf Ihr Portfolio!

Anleger haben oft zu wenig Geduld!

Denn: was bewegt die Aktienmärkte? Zunächst einmal sind es Menschen. Menschen mit sehr unterschiedlichen Zeithorizonten. Sie investieren direkt in Einzelaktien oder in Investmentfonds, haben dabei aber oft die Geduld von Fünfjährigen, nämlich gar keine. Sie traden hin und her und achten nur auf kurzfristige Entwicklungen, statt den Unternehmen zu vertrauen, in die sie investieren. Denn was machen Unternehmen? Sie investieren in die Zukunft. Langfristig und über Jahrzehnte hinaus. Mit Geduld und Weitsicht, wenn sie denn gut geführt sind.

Immer häufiger sind die Trader aber nicht einmal mehr Menschen, sondern Computeralgorithmen, die auf Variable reagieren, die wenig oder nichts mit den Geschäftsmodellen der Unternehmen zu tun haben, in das sie investieren – diese Spieler haben einen Zeithorizont von Millisekunden.

Anders, aber nicht viel besser sind passive Investments, die einfach einen Index abbilden, egal wie dieser zusammengesetzt ist. Will man derzeit unbedingt in Bayer investiert sein? Oder in Thyssen-Krupp oder die Deutsche Bank? Das kann und muss jeder für sich selbst entscheiden. Hat man aber einen ETF auf den DAX, ist man hier „zwangsinvestiert“. Man macht den Abschwung der Commerzbank mit, die von Wirecard im DAX ersetzt wurde, als diese groß genug war, aber nicht den Aufstieg von Wirecard dorthin.

Politische Unwägbarkeiten und die Notenbanken

Klar, auch gut geführte Unternehmen leben nicht im luftleeren Raum. Auch sie sind abhängig von politischen Rahmenbedingungen wie dem Handelsstreit oder ähnlichen politischen Unwägbarkeiten. Und natürlich von der Politik der Notenbanken. Während der letzten Finanzkrise, als die Zentralbanken den Geldpreis künstlich nach unten drückten, indem sie für Billionen Staats- und Unternehmensanleihen kauften, ließen sie die sowjetische Planwirtschaft wie ein Kinderspiel aussehen. Anstatt sich mit Kinderkram zu beschäftigen, wie z.B. die Preisgestaltung für Schuhe und Zucker, wie es die sowjetischen Zentralplaner taten, setzten ein paar Dutzend „marktwirtschaftliche“ Zentralbanker den Preis für das wichtigste Einzelgut, den risikofreien Zinssatz, der den Kern der meisten wirtschaftlichen Entscheidungen und die Bewertung aller Vermögenswerte bildet, in Richtung Null. Das kommt natürlich Unternehmen zugute, deren Erträge weit in der Zukunft liegen. Sie profitieren von den niedrigen Zinsen, während die Bewertung von Unternehmen, deren Erträge nicht so stark wachsen und sich auf die Gegenwart und die nahe Zukunft konzentrieren, diesen Vorteil nicht genießt.

Langfristige Ausrichtung wird belohnt

Dabei sind es solide geführte Unternehmen, die ein bewährtes Geschäftsmodell nachweisen können und sich seit Jahren im Wettbewerb behauptet haben, die langfristigen Erfolg bringen. So haben wir in unserem „Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen“ zum Bespiel Unternehmen, die seit vielen, vielen Jahren Teil des Portfolios sind. Dazu gehört etwa die Sto SE, ein Hersteller von Farben, Putzen, Lacken und Beschichtungssystemen sowie Wärmedämmverbundsystemen und Bodenbeschichtungen. Sto zahlt eine Dividende von über 5 Prozent. Andere Beispiele sind der Autovermieter Sixt, oder WashTec und die Software AG. Auch Alphabet ist ein Langfristinvestment, mit dem wir sehr zufrieden sind und das seit Jahren kontinuierlich wächst. All das sind gute und solide geführte Unternehmen, denen wir als Value-Investoren auch weiterhin viel zutrauen. Da muss man nicht alle zehn Minuten ins Portfolio schauen!

wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11383168-boerse-schauen-staendig-portfolio





Januar

Ausgehend vom schwachen Jahresende 2018 kam es im Januar zu einer deutlichen Erholung an den Kapitalmärkten. Insbesondere die Bereitschaft der amerikanischen Notenbank ihre Normalisierungspolitik zu verschieben sowie die gestiegene Wahrscheinlichkeit einer Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China halfen trotz Konjunktur- und Brexitsorgen dem MSCI World (in Euro gerechnet) zu einem Zugewinn von gut 8 Prozent. Der Fonds konnte in diesem Umfeld knapp 4 Prozent zulegen. Die Bruttoaktienquote betrug 73 Prozent, die beta-adjustierte Nettoaktienquote lag bei 34 Prozent. Das USD-Exposure verblieb wie im Vormonat abgesichert. Alle drei Säulen konnten sich im Januar erholen. Zusätzlich unterstützte die starke Erholung in den Emerging Markets den Fonds. Die Edelmetalle entwickelten sich ebenfalls erfreulich, wobei die synthetische Gold-Position im Monatsverlauf veräußert und die synthetische Silber-Position beibehalten wurde.

Februar

Auch im Februar setzte sich der freundliche Jahresstart fort. Die Risiken im Hinblick auf einen Handelskrieg zwischen den USA und China sowie einen ungeordneten Brexit reduzierten. Der MSCI World (in Euro) legte um knapp 4 Prozent zu. Der Fonds konnte dieser Erholung nicht folgen und verlor gut ein Prozent an Wert. Die Bruttoaktienquote betrug 79 Prozent, die beta-adjustierte Nettoaktienquote lag bei 18 Prozent. Das USD-Exposure verblieb weiterhin abgesichert. Vor allem Säule 1 (Marktneutrales Aktienportfolio) trug zum Rückgang des Fondspreises bei, nachdem einige einzelne Aktien enttäuschende Unternehmenszahlen präsentierten. Säule 2 (Volatilitätsstrategien) beendete den Monat mit einem kleinen Minus, während Säule 3 (Makro-Ideen) leicht zulegen konnte. Neu aufgenommen in Säule 3 wurde eine Short-Position in zehnjährigen US-Staatsanleihen, nachdem die Zinsen seit dem Verlaufshoch im Herbst deutlich korrigiert haben.

März

Der März schließlich knüpfte an die seit Jahresbeginn anhaltenden Erholung an den internationalen Aktienmärkten an, nachdem die US-Notenbank ihre Kehrtwende vollendete und die Gespräche im Handelsstreit zwischen den USA und China konstruktiv verliefen. Der MSCI World (in Euro) stieg um 2,7 Prozent, europäische Nebenwerte legten um knapp 1,4 Prozent zu. Der Fondspreis verlor, in diesem Umfeld ca. 2,4 Prozent. Verantwortlich hierfür waren vor allem Titel, die sich grundsätzlich durch ein hohes idiosynkratisches Risiko auszeichnen, d.h. die sich relativ unabhängig von der Marktentwicklung bewegen. Dieser Teil des Portfolios, ca. 20 Titel, entwickelte sich trotz der positiven Wertentwicklung des Gesamtmarktes leicht negativ, sodass wir sowohl auf den Titeln als auch dem dagegen liegenden Hedge verloren. Als Makroideen haben wir Trades aufgenommen, die von einer zyklischen Erholung der Weltwirtschaft profitieren sollten. Dazu gehörten beispielsweise auch Positionen, die von steigenden Zinsen profitieren sollten (Short UST). Diese sind aufgrund der sehr „dovishen“ Haltung der Notenbanken im Allgemeinen und der Fed im Speziellen gegen uns gelaufen. Die Bruttoaktienquote lag zum Monatsende bei knapp über 84 Prozent. Unter Berücksichtigung der Absicherungen betrug die beta-adjustierte Nettoaktienquote 26 Prozent. Der USD-Anteils des Fonds bleibt weiter währungsgesichert.