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Der Frankfurter Stiftungsfonds R/I/G schüttet turnusgemäß aus. Die Höhe der Ausschüttung können sie dem folgenden Link entnehmen:

Ausschüttung Frankfurter Stiftungsfonds

Ex-Tag ist der 02. Juli 2018; die Auszahlung der aufgeführten Beträge erfolgt ab Valuta 05. Juli 2018; der letzte Netto-Inventarwert „inkl. Ausschüttung“
wird am 29. Juni 2018 und der erste Netto-Inventarwert „ex-Ausschüttung“ wird am 02. Juli 2018 berechnet.

Börse und Wetter haben selten etwas gemeinsam. In diesem Jahr aber schon. Denn der Sommer wird nicht nur vom Wetter her heiß! Wir werden auch an den Märkten weiterhin eine heiße Phase erleben, wie wir sie schon lange nicht mehr erlebt haben. Die Unsicherheiten – und damit die Angst der Anleger – sind einfach zu groß. Deshalb wird auch die Volatilität hoch bleiben. Für Anleger eine unangenehme Situation, die bei vielen gehörigen Angstschweiß auf die Stirn treiben wird.

Da ist zum einen die konjunkturelle Abkühlung in den Industrieländern, dann der von US-Präsident Donald Trump immer weiter getriebene Handelskrieg. Dazu kommt der anti-europäische Kurs der neuen Regierung in Italien. Und in Deutschland haben wir hausgemachte Probleme, bei denen vor allem der Konflikt der beiden „Schwester“-Parteien CDU und CSU zu neuem Chaos führen kann. Der jetzt (angedrohte?) angekündigte Rücktritt von Horst Seehofer als CSU-Chef und Innenminister treibt das Ganze auf die Spitze. „High Noon“ in der Union. Eine Situation, die auch die Börse nicht kalt lassen wird.

Die Ausblicke der Unternehmen werden zum größtenteils verhalten ausfallen

Deshalb besteht durchaus die große Wahrscheinlichkeit, dass wir uns im DAX schon sehr bald die 12.000-Punkte-Marke von unten anschauen müssen. Das kann durchaus in Richtung 11.800 Punkte gehen. Erst danach könnten die Bewertungen wieder größere Beachtung finden. Sollte sich das politische Klima in Deutschland und Europa wieder etwas stabilisieren, könnten wir gegen Ende des Jahres sogar wieder in eine Jahresendrally einsteigen. Aber da sind erst noch einige Hürden zu meistern. Derzeit sind zwar schon viele Ängste im Markt, doch die sind noch nicht ausgestanden.

Dabei machen uns die jetzt anstehenden Zahlen für das zweite Quartal relativ wenig Sorgen. Was uns mehr Sorgen macht, sind die Ausblicke, die jetzt von den Unternehmen gegeben werden. Der Grund dafür ist einfach, denn man muss sich nur mal in die Lage des Managements hineinversetzen. Dann wird man leicht verstehen, warum die Unternehmen aufgrund der konjunkturellen Eintrübung und des sich verschärfenden Handelskrieges gar nicht anders können, als mit angezogener Handbremse in die Zukunft zu schauen. Die Bereitschaft, unternehmerisch groß ins Risiko zu gehen, wird abnehmen. Das liegt, wenn man Deutschland alleine betrachtet, in erster Linie am politischen Umfeld – reines Gift für die weitere Entwicklung von DAX, MDAX, TecDAX & Co.

Cash zu halten ist eines der Gebote der Stunde

Momentan ist mit Sicherheit eines wichtig: Mehr Cash zu halten, um die weitere Entwicklung an den Märkten abzuwarten und dann bei niedrigen Kursen in attraktive Unternehmen wieder einzusteigen. So halten wir das auch bei unseren Mandaten wie den beiden Mischfonds Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und dem PRIMA – Gloale Werte. Das heißt natürlich nicht, dass wir uns völlig aus dem Aktienmarkt verabschiedet haben. Aber bei beiden Fonds haben wir die Aktienquote weitgehend abgesichert. So fühlen wir uns einfach wohler. In beiden Mandaten halten wir zwar Werte wie Alphabet, Novo Nordisk oder auch die METRO AG. Aber, wie gesagt, die Portfolios sind zu einem gewissen Teil abgesichert.

DAX mit „Sommergrippe“ zum Jubiläum

Bleibt zum Schluss noch ein Blick auf den DAX, der ja dieser Tage seinen 30. Geburtstag gefeiert hat. Auch wenn der deutsche Leitindex seit ein paar Wochen die „Sommergrippe“ zu haben scheint, mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit und allem anderen, was zu einer Grippe gehört, so ist und bleibt der Index ein großer Erfolg. 30 Jahre sind zwar noch kein Alter, wenn man es etwa mit den 122 Jahren vergleicht, die der Dow Jones schon auf dem Buckel hat. Aber der DAX ist ein guter Stimmungsindikator für jedermann und irgendwie auch ein Plädoyer für die Aktie an sich. Auch wenn wir uns nicht an Indizes orientieren, sondern als Value Investoren immer nur das einzelne Unternehmen im Blick haben, so können wir uns dem Plädoyer für die Aktie aber uneingeschränkt und von Herzen anschließen.

Börse: Der Sommer bleibt heiß und schweißtreibend! | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10686395-boerse-sommer-bleibt-heiss-schweisstreibend

Frankfurt, den 25. Juni 2018:

Der im Januar 2008 aufgelegte Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen darf ab sofort auch an qualifizierte und nicht qualifizierte Anleger in der Schweiz vertrieben werden. „Durch die neue Vertriebszulassung können wir unseren Flaggschiff-Fonds nun auch Investoren aus der Schweiz leichter zugänglich machen“, so Vertriebsvorstand Philipp Prömm. Die Schweiz ist neben Deutschland und Österreich das dritte Land in dem der nachhaltige und vermögensverwaltende Value-Aktienfonds zum öffentlichen Vertrieb angemeldet ist und komplettiert damit die D-A-CH-Region.

Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen belegt bei Morningstar den ersten Platz über 10 Jahre in der Kategorie „Mischfonds EUR Flexibel“ (Stand 30.05.2018). Der Fondsberater, Frank Fischer, wurde für seine kontinuierlich gute Leistung von der Fondsexperten-Jury des Finanzen Verlag (€uro, €uro am Sonntag und BÖRSE ONLINE) als „Fondsmanager des Jahres 2018“ ausgezeichnet. Dabei folgt die Investmentphilosophie der Shareholder Value Management AG konsequent dem Gedanken des Value-Investing im Sinne von Benjamin Graham und Warren Buffett. Dazu werden Aktien mit Sicherheitsmarge, also unter ihrem inneren Wert erworben. Bevorzugt wird dabei in eigentümergeführte Firmen investiert, wo Aktionär und Management in einem Boot sitzen. Der sogenannte wirtschaftliche Burggraben, der nachhaltige strategische Wettbewerbsvorteil stellt das dritte Prinzip des Value Investing dar. Als viertes werden Erkenntnisse der Behavioral Finance zur aktiven Steuerung der Aktienquote genutzt.

Im Ergebnis sollen damit aktienmarktähnliche Renditen unter Vermeidung des permanenten Kapitalverlustes erzielt werden. Seit Auflage konnte der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen eine durchschnittliche Rendite von 10,85% p.a. erzielen und seit März 2009 zweistellige Verluste vermeiden (Stand 30.05.2018)*. Frank Fischer ergänzt: „Ob institutionelle Investoren wie Stiftungen, Versorgungskassen und Versicherungen oder Privatanleger – das Ziel ist für alle gleich: auf Dauer kein Geld verlieren, und darüber hinaus eine mittel- bis langfristig überdurchschnittliche Rendite zu erzielen. Diesem Anspruch fühlen wir uns verpflichtet.“

*Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Die Angaben berücksichtigen nicht etwaige Ausgabeaufschläge oder Depotgebühren. Alleinverbindliche Grundlage für den Erwerb des Investmentfonds sind die Angaben im Verkaufsprospekt sowie der aktuelle Halbjahres- und Jahresbericht.

Wichtiger Hinweis: Diese Pressemitteilung dient ausschließlich zur Information. Sie stellt kein Angebot dar, Fondsanteile zu erwerben. Diese Pressemitteilung ist lediglich eine Kurzdarstellung und ersetzen keine Anlageberatung. Sie wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Kauf von Fondsanteilen sind die aktuellen Verkaufsunterlagen: Verkaufsprospekt, Wesentliche Anlegerinformationen, Jahresbericht und Halbjahresbericht, falls dieser mit jüngerem Datum als der Jahresbericht vorliegt. Der Verkaufsprospekt enthält außerdem ausführliche Risikohinweise und nähere steuerliche Informationen. Die aktuellen Verkaufsunterlagen sind kostenfrei in digitaler Form unter www.axxion.lu erhältlich. Die Fondsanteile dürfen ausschließlich in Ländern zum Kauf angeboten oder verkauft werden, in denen ein solches Angebot zulässig ist. So dürfen Anteile dieses Fonds weder innerhalb der USA noch an oder für Rechnung von US-Staatsbürgern oder in den USA ansässigen US-Personen zum Kauf angeboten oder verkauft werden. Gleiches gilt für die Hoheitsgebiete oder Besitztümer, die der Gesetzgebung der USA unterliegen.

Kontaktinformationen

Shareholder Value Management AG

Neue Mainzer Straße 1

D-60311 Frankfurt am Main

www.shareholdervalue.de

Philipp Prömm
Vorstand
philipp.proemm@shareholdervalue.de
Tel. +49 69 66 98 30 18

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen:


Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen – T

WKN: A0M8HD

Ertragsverwendung: Thesaurierung
Mindestzeichnungsbetrag: keiner

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen – A

WKN: A1JSWP

Ertragsverwendung: zwei Ausschüttungen
Mindestzeichnungsbetrag: keiner

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen – TI

WKN: A12BPP

Ertragsverwendung: Thesaurierung
Mindestzeichnungsbetrag: keiner

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen – AI

WKN: A12BPQ

Ertragsverwendung: zwei Ausschüttungen
Mindestzeichnungsbetrag: keiner

Fondsvolumen (30.05.2018): 2,88 Mrd. EUR

Manchmal muss man sich als Investor von den täglichen Problemen an der Börse frei machen und sich einfach einen Blick in die Zukunft „gönnen“. Fernab vom täglichen twittern eines Donald Trump, des sich ausweitenden Handelskriegs, weg vom Geschehen rund um die Notenbanken. Die Zukunft liegt immer noch bei den Unternehmen selbst, ihren Plänen, Innovationen und strategischen Entscheidungen. Ein großer Teil unserer Zukunft wird von den großen Tech-Unternehmen gestaltet. Ob Amazon, Apple, Google, Netflix oder Facebook – all diese FAANG-Größen zeichnen sich vor allem durch eines aus: Ihrer Suche nach dem nächsten „Billion User Baby“! Soll heißen, nach der nächsten Innovation, die von mindestes einer Milliarde Menschen genutzt wird. Wir hatten das Glück, im Rahmen des „Frankfurter Diskurs“ (http://frankfurter-diskurs.de), den wir als Shareholder Value Management AG zusammen mit DJE und der Oddo BHF-Bank bereits zum vierten Mal veranstaltet haben, einen Blick in den Maschinenraum von Google geboten zu bekommen. Zu Gast war der Chief Innovation Evangelist von Google, Dr. Frederik G. Pferdt.

Chief Evangelist – ein Prediger für die Innovationen der Zukunft

Der ungewöhnliche Titel eines Evangelisten, also eines Predigers, trifft die Aufgabe von Pferdt ganz gut. Denn er ist mit seinem über 400 Mann-und-Frau-Team dafür zuständig, dass die mittlerweile über 80.000 Mitarbeitern im Konzern eine Atmosphäre vorfinden, in der sie frei, kreativ und innovativ arbeiten können. Der im oberschwäbischen Ravensburg geborene Pferd ist promovierter Wirtschaftspädagoge, lebt seit 2011 mit seiner Familie in den USA und entwickelt bei Google Konzepte und Leitlinien, die kreatives Arbeiten ermöglichen. Diese werden dann vom Top-Management bis hin zum Arbeiter in der Kantine umgesetzt. Kein leichtes Unterfangen. Doch Pferdt sagt, ohne diese Freiheit zu denken und zu arbeiten gebe es Stillstand, ein Zustand, den sich ein Unternehmen wie Google nicht leisten kann und will. Deshalb müsse auch das „Undenkbare möglich sein zu denken, sonst werden wir nie das Machbare erreichen“.
Und der Chief Evangelist brachte einige Beispiele mit, an denen Google derzeit arbeitet.
Jeder Mensch werde sich schon sehr bald sich mit anderen Menschen in 108 Sprachen unterhalten können. Per Handy wird dann das gesprochene Wort simultan übersetzt. Das heißt, während wir auf deutsch sprechen, übersetzt das Handy in der selben Sekunde unsere Worte in die Sprache unseres Gesprächspartners. Und wenn etwa auf Chinesisch antwortet, bekommen wir die Antwort in Echtzeit auf Deutsch. Man wird sich dann mit mehr oder weniger allen Menschen auf der Welt unterhalten können. Eine Revolution, wie Pferdt es nannte, die zum einen die Geschäftswelt verändern und die Menschen näher zusammenrücken lassen wird.
Unsere Handys werden bald selbstständig Emails für uns schreiben. Sie werden Vorschläge für die Beantwortung von Mails gegeben, die wir nur noch anpassen müssen. Dahinter steckt maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, die sich immer weiterentwickeln und uns helfen, das tägliches Leben einfacher zu machen.
Oder das vom Google-Schwesterunternehmen Waymo entwickelte, selbstfahrende Auto. Mittlerweile wurden mit diesem Auto schon über 7 Millionen Testkilometer zurückgelegt. „Das wird kommen, da sind wir schon sehr weit“, zeigte sich Pferdt begeistert.
Sieben Produkte mit mehr als einer Milliarde Usern
Google hat heute sieben Produkte, beziehungsweise Anwendungen, die von jeweils über einer Milliarde Menschen genutzt werden. Ob es die Suchmaschine selbst ist, Google Maps, Android, Youtube und wie sie alle heißen- alles Funktionen mit über einer Milliarde Usern. Und die nächsten „Billion User Babys“ sollen folgen.
Doch, wie schafft man eine Umgebung im Unternehmen, damit kreatives Denken auch eine Chance hat umgesetzt zu werden? Man müsse den Mitarbeitern Freiheiten und vor allem die Sicherheit geben, über das normale Denken hinaus kreativ zu sein, sagt Pferdt. Doch oft würden neue Ideen und Initiativen gleich im Keim erstickt. Das fange schon im Management an nach dem Motto: „Dann klappt doch nie! Das kostet zu viel Geld! Das ist nur eine Verschwendung von Ressourcen!“ Man müsse aber seinen Mitarbeitern das Vertrauen und die Chance geben, Neues auszuprobieren und innovativ zu sein. Angefangen im Kleinen bis hin zu neuen Produkten und Dienstleistungen.
Vom selbstfahrenden Auto zum selbstfliegenden Flugzeug für jedermann
Und Pferdt brachte auch ein Beispiel mit, das bei den meisten Unternehmen nie eine Chance bekommen hätte, das selbstfliegende Flugzeuge, die schon bald selbstfahrende Autos ersetzen soll. Das erste wurde bereits erprobt und von einer CNN-Reporterin „Probe geflogen“, wie Pferdt schmunzelnd erzählte. „Die normale erste Reaktion ist doch: Das wird sich nie durchsetzen, das ist ja nur eine halbe Stunde in der Luft, wo soll ich das denn zuhause oder in der Stadt parken? Ist ja außerdem nur für eine Person“, erklärte Pferd. „Aber, warum nicht das Positive sehen: es klappt, es fliegt. Der Anfang ist also gemacht.“
Der Blick in den Maschinenraum von Google war faszinierend. Als Investor stellt man sich da natürlich immer auch die Frage, ob eine Aktie wie die die der Google-Mutter Alphabet eine gute Investition ist und bleibt. Wir halten die Aktie sowohl im Portfolio unseres Mandats Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen wie auch im PRIMA – Globale Werte. Ich denke: Nach diesem Blick in die Zukunft, keine schlechte Entscheidung.Google und der Weg zum nächsten „Billion User Baby“ | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10648696-google-naechsten-billion-user-baby

Vorbildliche Kapitalanlage in einer Stiftung auszuzeichnen, ist seit Jahren schon das Anliegen des Portfolio Awards in der Kategorie Beste Stiftung. Rödl & Partner hat für diese Award-Kategorie den Jury-Vorsitz inne und prämiert in jedem Jahr aus dem Kreis der nominierten Stiftungen den Gewinner. In diesem Jahr wurden die Schmitz-Stiftungen prämiert. Gemeinsam mit deren Verantwortlichen und Vertretern anderer nominierter Stiftungen diskutierte Rödl & Partner in Kooperation mit dem Portfolio Verlag, was in der Kapitalanlage von Stiftungen heute zum Vorbild taugt.

Wie sollten Stiftungen ihre Kapitalanlage heute aufsetzen, und wer sollte es überhaupt noch selber machen. Zwei Fragen die derzeit die Stiftungslandschaft bewegen. Was antworten Sie darauf?

Frank Wieser: Also ich kann einer ganz klassischen Vorgehensweise, die 60% Renten mit 40% Aktien mischt, durchaus viel abgewinnen. Spannenderweise überlegen wir uns derzeit aber auch, uns mit komplett anderen Investmentlösungen auseinanderzusetzen, etwa Hedgefonds-Strategien. Die Diskussion um die ganz klassische Ausgestaltung der Kapitalanlage einer Stiftung hat uns zu dem Punkt gebracht, dass sich genau der Zyklus des ganz klassischen Ansatzes dem Ende nähert. Möglicherweise müssen Stiftungen künftig neue Wege gehen.

Reiner Sachs: Die Frage der Veranlagung des Stiftungsvermögens hängt in meinen Augen vom Stiftungszweck und auch von der Risikotragfähigkeit ab – und auch davon, ob sie fördernd oder operativ tätig ist. Unsere Share Value Stiftung ist fördernd tätig und legt ihr Kapital in Aktien an, wenn hier die Dividenden mal nicht so sprudeln, dann wird eben auch ein wenig weniger gefördert. Allerdings muss man wissen, dass die Dividenden weniger stark schwanken als die Kurse der Unternehmen, es also schon ein hohes Maß an Planungssicherheit für uns gibt. Wir haben aber seit 2003, seit also die Stiftung besteht, das Fördervolumen noch nie reduzieren müssen. Auch in der Finanzkrise nicht. Insofern ist die Aktienanlage für uns stimmig. Alternative Strategien machen wir nicht, aber ich sage auch: noch nicht. Optionsstrategien könnten spannend sein, setzen aber Knowhow voraus. Wer so etwas nicht kann, sollte es delegieren, und Delegation kann für viele Stiftungen ein Weg sein.

[…]

Vollständiger Artikel unter:
https://www.transparenzbericht.com/runder_tisch_portfolio_institutionell.html

Eins lässt sich vom Jahr 2018 aus Anlegersicht nicht behaupten: dass es langweilig ist. Im Januar schien es, als würde sich die Hausse aus dem Vorjahr ungebremst fortsetzen. Doch im Februar und März herrschte Katerstimmung an den Aktienmärkten. Die wichtigsten Indizes knickten ein und viele Anleger flüchteten. In erster Linie waren es Sorgen um einen beschleunigten Rückzug der US-Notenbank aus ihrer lockeren Geldpolitik, welche die Korrektur auslösten. Plötzlich erschien vieles nicht mehr so rosig wie noch einige Wochen zuvor. Knapp zwei Monate lang ging es an den Börsen abwärts, ehe sich die Kurse stabilisierten. Der deutsche Leitindex DAX markierte am 26. März sein Jahrestief — und seither entwickeln sich die Aktienmärkte wieder prächtig.

Das Auf und Ab an den Börsen stellt vor allem eine Fondsgattung vor Herausforderungen: Mischfonds. Von ihnen erhoffen sich Anleger, dass sie auf jedes Börsenwetter die richtige Antwort parat haben. In der Tat können Mischfonds, die sowohl Aktien als auch Anleihen kaufen und gelegentlich Rohstoffinvestments beimischen, sehr flexibel agieren. Denn ihr Instrumentarium ist groß. Es richtig — also gewinnbringend oder verlustmindernd — einzusetzen ist die hohe Kunst, der sich die Mischfondsmanager verschrieben haben.

€uro am Sonntag hat sich zwölf beliebte Produkte angesehen und ihre Leistung im laufenden Jahr begutachtet. Aus jeder der drei Mischfondskategorien (offensiv, ausgewogen, defensiv) wurden vier Flaggschiffe ausgewählt. Ihr Gewicht reicht von rund drei Milliarden Euro bis knapp 27 Milliarden.

Vollständiger Artikel unter:
https://shareholdervalue.de/wp-content/uploads/2018/06/2018.06.06-€uro-am-Sonntag-Navigation-in-schwerer-See.pdf