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Der Frankfurter – Value Focus Fund der Shareholder Value Management AG ist mit Wirkung vom 1. Januar 2019 zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen. Der Aktienfonds, der mit einem konzentrierten Portfolio weltweit in Small- und Micro-Caps investiert, wurde bereits 2008 als Luxemburger AIF aufgelegt und wurde im Jahr 2010 um die Anteilklasse R (WKN: A1C XU7) erweitert.  Diese hat seit Auflegung eine Performance von 154,31% erzielt.

Ein weiterer von Shareholder Value Management AG initiierter Publikumsfonds hat die Vertriebszulassung in Deutschland erhalten. Der Frankfurter-Value Focus Fund wird nach einer wertorientierten Anlagestrategie gemanagt. Das Beraterteam um Frank Fischer und Ronny Ruchay konzentriert sich mit einem langfristigen Anlagehorizont auf weltweite, primär eigentümergeführte Unternehmen, die über dauerhafte strukturelle Wettbewerbsvorteile („wirtschaftlicher Burggraben“) verfügen und deren Aktien am Markt deutlich unter ihrem inneren Wert gehandelt werden. Bei der Steuerung der Investitionsquote kann das Beraterteam auch auf Sentiment-Indikatoren zurückgreifen, um aktuelle Marktineffizienzen auszunutzen.

Das Ergebnis ist ein konzentriertes Portfolio aus 15 bis 20 Titeln. Aktuell machen die fünf größten Positionen etwa 70 Prozent des rund 51 Mio. Euro großen Portfolios aus. Die größte Einzelposition ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels secunet Security Networks. Als alternativer Investmentfonds (AIF) ist der Frankfurter-Value Focus Fund hinsichtlich der Anlagemöglichkeiten flexibler als ein UCITS-Fonds. So können Einzelpositionen beispielsweise höher gewichtet werden.

„Mit unserem Value-Ansatz profitieren wir besonders von der Informationsineffizienz bei Small- und Micro-Caps. Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von unter 500 Mio. Euro werden einfach von deutlich weniger Analysten abgedeckt als große Unternehmen“, so Frank Fischer. „Entsprechend lassen sich immer wieder ‚Hidden Champions‘ mit einfachen und verständlichen Geschäftsmodellen finden. Dazu passt, dass im langfristigen Vergleich die wertorientierte Anlage in Nebenwerte deutlich bessere Ergebnisse liefert als eine Anlage in Blue Chips.“

Der Frankfurter – Value Focus Fund führt die Anlagepolitik des Absolutissimo Fund – Value Focus Fund fort, der am 31. Dezember 2010 aufgelegt und technisch am 1. Oktober 2017 in den zu diesem Zweck gegründeten Frankfurter – Value Focus Fund verschmolzen wurde. Die Anlagestrategie und die Auswahlkriterien blieben dabei unverändert. Seit Auflegung konnte die Strategie eine Performance von 154,31 Prozent. erzielen. (Stand 31.10.2018). Bisher war der Fonds als Luxemburger AIF nicht zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen. Mit der Zulassung wurde die Berechnung der erfolgsabhängigen Vergütung auf Jahresbasis umgestellt und der Fonds jetzt wöchentlich handelbar gemacht.

Frankfurter-Value Focus Fund R

WKN: A1CXU7
ISIN: LU0566535208
Anlageschwerpunkt: Small- und Micro-Caps weltweit, Schwerpunkt EuropaAusgabeaufschlag: max. 5,00 ProzentVerwaltungsvergütung: bis zu 1,60 Prozent p.a.:

Für den Fonds kann eine erfolgsabhängige Vergütung anfallen.

Pressekontakt:

Shareholder Value Management AG

Neue Mainzer Straße 1

D-60311 Frankfurt am Main

www.shareholdervalue.de

Philipp Prömm
Vorstand
philipp.proemm@shareholdervalue.de
Tel. +49 (0)69 66 98 30 18

Wichtiger Informationen:

Diese Pressemitteilung dient ausschließlich zur Information. Sie stellt kein Angebot dar, Fondsanteile zu erwerben. Diese Pressemitteilung ist lediglich eine Kurzdarstellung und ersetzt keine Anlageberatung. Sie wurde mit großer Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Kauf von Fondsanteilen sind die aktuellen Verkaufsunterlagen: Verkaufsprospekt, Wesentliche Anlegerinformationen, Jahresbericht und Halbjahresbericht, falls dieser mit jüngerem Datum als der Jahresbericht vorliegt. Der Verkaufsprospekt enthält außerdem ausführliche Risikohinweise und nähere steuerliche Informationen. Die aktuellen Verkaufsunterlagen sind kostenfrei in digitaler Form unter www.axxion.lu erhältlich. Die Fondsanteile dürfen ausschließlich in Ländern zum Kauf angeboten oder verkauft werden, in denen ein solches Angebot zulässig ist. So dürfen Anteile dieses Fonds weder innerhalb der USA noch an oder für Rechnung von US-Staatsbürgern oder in den USA ansässigen US-Personen zum Kauf angeboten oder verkauft werden. Gleiches gilt für die Hoheitsgebiete oder Besitztümer, die der Gesetzgebung der USA unterliegen. Fondsperformance ist kein Indikator für die Zukunft.

„Frank Fischer managt seit über zehn Jahren erfolgreich den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. Auf einem Spaziergangberichtet er was ihn antreibt.“

>>Als Value Investor braucht man Sitzfleisch und Demut vor den Märkten. Wichtig ist auch die Fähigkeit, sich gegen den Wind stellen zu können.<<

Lesen Sie unter folgendem Link den exklusiven Beitrag von Fonds Professionell über unseren CEO Frank Fischer – wie Herr Fischer sein Hobby zum Beruf machte.

Gegen den Wind | Autor: FONDS professionell – Vollständiger Artikel unter folgendem Link: zum Artikel

Für Ulf Becker, Co-CIO von Shareholder Value Management, ist der Entzug von Liquidität durch die Fed wichtiger und das größere Thema für Investoren als das Anheben der Zinsen in den USA.

„Gesprochen wird oft nur über die Zinsen und die Zinsschritte. Seit Beginn 2018 wird den Märkten monatlich $50 Milliarden entzogen. Das wirkt sich auch auf die Aktienmärkte aus und dahingehend sollten Investoren ihre Portfolios auch defensiver aufstellen“, sagt Becker in einem Investment-Call der Shareholder Value Management.

Nicht nur die Fed würde den Märkten Liquidität entziehen, sondern auch die Anleger selbst. Denn im Jahr 2017 gab es keine Alternative zu Aktien, wenn man Geld verdienen wollte. „Inzwischen ist der US-Dollar Libor auf rund 3% gestiegen und bietet zumindest auf kurzfristige Anlegen eine durchaus attraktive Alternative für Investoren. Dadurch werden auch Gelder aus dem Aktienmarkt gezogen.“

Das größte Risiko für 2019 seien neben dem Entzug der Liquidität auch der Handelskrieg. Fondsmanager gaben in einer Umfrage an, dass dieser für sie weiterhin das größte Risiko sei.

Becker erklärt: „Allerdings sind dahingehend durchaus Abnutzungserscheinungen zu sehen; man gewöhnt sich sozusagen an das Thema. Wenn man die Aussagen aus den USA betrachtet, geht das allerdings schon in Richtung ökonomischer kalter Krieg. Wenn es nur um den Handel gehen würde, hätten sich die USA und China schon längst geeinigt.“

Co-CIO von Shareholder Value: Warum die Liquidität wichtiger ist als US-Zinserhöhungen | Autor: Tim Habicht von CityWire – Vollständiger Artikel unter:
https://citywire.de/news/co-cio-von-shareholder-value-warum-liquidit%C3%A4t-wichtiger-ist-als-zinserh%C3%B6hungen/a1177767?re=60026&ea=1081505&utm_source=BulkEmail_International+Daily+Germany&utm_medium=BulkEmail_International+Daily+Germany&utm_campaign=BulkEmail_International+Daily+Germany

Seit Inkrafttreten des Investmentsteuerreformgesetzes müssen Anleger thesaurierender Fonds die Steuer auf die neue Vorabpauschale selber stemmen. Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen bietet ihnen dafür eine gute Lösung an.

Der von Starmanager Frank Fischer gesteuerte Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen wird Anleger künftig tatkräftig dabei unterstützen, ihren neuen Pflichten nachzukommen, die das Investmentsteuerreformgesetz mit sich gebracht hat. Dafür wird der Fonds Inhabern von Anteilen der thesaurierenden Anlageklassen „T „und „TI“ eine Ausschüttung in Höhe der Vorabpauschale überweisen. Der Charme daran: Auf diese Weise steht auf den Konten der betreffenden Anleger automatisch Liquidität zur Verfügung, damit die Depotbanken die Steuer auf die pauschal ermittelten laufenden Erträge an das Finanzamt abführen können. Genau dafür müssten die Kontoinhaber andernfalls selbst sorgen. Zur Erinnerung: Die steuerliche Vorabpauschale ist eine wesentliche Neuerung, die das Investmentsteuerreformgesetz, das am 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist, für Anleger gebracht hat. Sie wird von der depotführenden Stelle ermittelt und gilt vor allem für thesaurierende Fonds, auch für solche, die im Ausland aufgelegt worden sind. Die pauschale Besteuerung kann auch bei ausschüttenden Fonds greifen. Dies ist dann möglich, wenn die Ausschüttung im abgelaufenen Jahr relativ niedrig war und nicht das Niveau des ermittelten Basisertrags erreicht wurde.

Basisertrag und Basiszins
Der Basisertrag, der sich am Basiszins bemisst, ist die Ausgangsgröße für die Berechnung der pauschalen Steuer. Der Basiszins orientiert sich an deutschen Staatsanleihen mit jährlichen Zinszahlungen und Restlaufzeiten von 15 Jahren. Er wird von der Bundesbank anhand der Zinsstrukturkurven jeweils zum ersten Börsentag eines neuen Jahres errechnet. Für 2018 liegt er bei 0,87 Prozent.

Sofern der Fonds im abgelaufenden Kalenderjahr einen wirtschaftlichen Gewinn erzielt hat, wird der Basisertrag nach einer gesetzlich vorgegebenen Formel errechnet. Die Steuer auf den pauschal ermittelten Ertrag wird – anders als es bei in Deutschland aufgelegten thesaurierenden Fonds bisher der Fall war – nicht länger aus dem Fondsvermögen bereitgestellt. Stattdessen hat der Anleger selbst Sorge dafür zu tragen, dass sein Konto zum Zeitpunkt des Steuerabzugs ausreichend Deckung aufweist. Anlegern, die in die Anteilsklassen T und TI des Frankfurter Aktienfonds investiert sind, nimmt der Fonds die Mühe ab, darauf zu achten.

Ausschüttung zum Jahresende
Eine Ausschüttung in Höhe der Vorabsteuerpauschale für die Anteilklassen T und TI des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen soll voraussichtlich Ende 2018 erfolgen, heißt es bei der Gesellschaft Shareholder Value Management, die den Fonds managt. Darüber hinaus sollen auch Anleger der ausschüttenden Anteilsklasse „A“ eine solche Ausschüttung erhalten.

Vorabpauschale: Frankfurt Aktienfonds für Stiftungen hilft aus | FONDS professionell – Vollständiger Artikel unter:
https://www.fondsprofessionell.de/news/unternehmen/headline/vorabpauschale-frankfurter-aktienfonds-fuer-stiftungen-hilft-aus-147371/

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Das gilt im Besonderen an der Börse. Doch Hoffnungen können auch äußerst trügerisch sein, wie Anleger in den letzten Wochen immer wieder schmerzlich erfahren mussten. Worauf beruht die jüngste Hoffnung? Mal wieder auf „Mr. Unberechenbar“, US-Präsident Donald Trump. Denn an den Märkten macht die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Handelskriegs zwischen den USA und China die Runde. So will Trump angeblich schon bis Ende November einen Deal mit Peking unter Dach und Fach bringen. Das würde den Märkten natürlich Auftrieb geben, denn vor allem US-Firmen klagen immer häufiger über die Folgen dieses Konflikts für ihre Geschäfte. Ob die von Trump gestreuten Gerüchte aber nur taktisches Geplänkel im Vorfeld der Midterm-Wahlen in dieser Woche waren, oder wirklich Substanz haben, bleibt zunächst einmal abzuwarten. Aber Trump macht den Erfolg seiner Politik auch immer wieder an der Entwicklung der Börse fest. Und hier besteht Nachholbedarf, war doch der Oktober der schwächste Monat für US-Aktien seit 2011. Sollte aber tatsächlich eine Annäherung zwischen Washington und Peking stattfinden, würden davon nicht nur die Wallstreet, sondern auch die zuletzt so gebeutelten deutschen Autowerte wie Daimler, BMW und Volkswagen profitieren, oder andere exportorientierte Konzerne wie etwa BASF. Aber das sind, wie gesagt, zunächst einmal noch vage Hoffnungen.

Desaströser Oktober
Bleiben wir in der Realität. Hier sieht die Faktenlage alles andere als rosig aus. Der desaströse Oktober hat gezeigt, dass die Märkte zutiefst verunsichert sind. Zum einen mehren sich die Gewinnwarnungen wie etwa bei Netflix, der Deutschen Post, Continental, um nur einige zu nennen. Sofort werden deren Aktien von den Investoren mit hohen Abschlägen bestraft. Gleiches gilt, wenn der Ausblick verhalten ausfällt. Auch das löst sofort eine große Verkaufswelle aus. Wir hatten die Börsenschwäche zwar schön länger vermutet, dass sie sich dann aber so vehement in den Kursen niederschlägt, war auch für uns überraschend. Insbesondere Value-Titel und Nebenwerte gehöhrten zu großen Verlierern. Für dieses Szenario hatten wir in unseren Mandaten wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen oder dem PRIMA – Globale Werte im Nachhinein betrachtet zu viel Beta und zu wenig Cash. Zwar konnten wir die großen Tagesverluste im NASDAQ mit Futures umschiffen, dennoch verloren auch wir für uns ungewohnt viel.

2019: Rezessionsgefahr in den USA
Und die Zukunft lässt auch nicht viel Gutes erwarten. Bleiben wir kurz in Amerika. Hier ist die Möglichkeit, dass die USA im kommenden Jahr in eine Rezession rutschen, nicht gerade gering. So zeigt der US-Konjunkt-Headline Index, dass die Einschätzung der aktuellen Lage und die Erwartungen seit 2009 nicht mehr so weit auseinander lagen wie zur Zeit. Zudem kühlte sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe auf ein Sechsmonatstief ab. Und die jüngsten Daten des US-Arbeitsmarktberichts stützen das Vorhaben der US-Notenbank FED, die Leitzinsen weiterhin graduell zu erhöhen. Das würde wiederum die Aktienmärkte weiter belasten. Und in Europa? Hier bleiben neben den weltwirtschaftlichen Faktoren weiterhin die Unsicherheiten rund um den Brexit und den expansiven Haushalt in Italien die beherrschenden Themen, die auf den Märkten lasten.

Bärenmarktumfeld für die kommenden 12 bis 18 Monate
Wir gehen davon aus, dass dieses Bärenmarktumfeld den Anlegern noch die nächsten 12 bis 18 Monate erhalten bleibt. Dabei wird die Volatilität hoch bleiben, was auch wieder gute Chancen zum Einstieg bei einzelnen Titeln bieten kann. Wir bleiben zwar unseren Portfoliowerten wie etwa Alphabet, Solaredge, Dialog Semiconductor oder auch Washtec zunächst einmal treu, aber werden die Portfolios vorsichtiger ausrichten. Denn mittelfristig gilt unserer Meinung nach nicht mehr das Motto „Buy the Dip“, sondern eher die Parole „Sell the Rally“. Dies würde einem Paradigmenwechsel an der Börse gleichkommen, der mittelfristig die Märkte belasten wird.

Börse: Paradigmenwechsel von „Buy the Dip“ zu „Sell the Rally“ | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10984467-boerse-paradigmenwechsel-buy-the-dip-sell-the-rally

„Von China kann ein Teil der Lösung kommen, damit sich die Märkte zum Jahresende hin wieder erholen“

Frank Fischer, Vorstand der Shareholder Value Management AG

Frank Fischer, Fondsmanager des Jahres 2018, über die Dax-Entwicklung, mögliche Lösungen der akuellen politischen Konflikte und einen überraschenden Faktor, der die Erholung bringen könnte.

FOCUS-MONEY: In den vergangenen Tagen stürzte der Dax regelrecht ab. Auf was können sich die Anleger einstellen: Jahresendrally oder Ausverkauf?

Frank Fischer: Fakt ist, der Dax-Kurs-Index hat seinen langfristigen Aufwärtstrend gebrochen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Korrektur nicht so schnell ausgestanden ist, sondern der Kurs-Index in den nächsten Monaten erst einmal die 5000 Punkte und eventuell auch die Widerstandszone unterhalb der 5000er-Marke antestet. Wir können deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem weiteren Abwärtspotenzial von zehn Prozent ausgehen. Das muss ja nicht in einer Welle anlaufen. Klar, manchmal kommt es auch zu einem Fehlausbruch nach unten. Aber der jetzige Trendbruch beim Kurs-Dax ist nach den Regeln der Chartanalyse gültig. Das sollte Anlass geben, sich als Anleger defensiver zu positionieren.

MONEY: Sie glauben also nicht, dass der Spuk vorbei ist.

Fischer: Ein Beispiel: Beim S&P-500 findet die Korrektur erst dann ihren Boden, wenn die Privatanleger weniger Aktien und mehr Cash im Portfolio halten. Derzeit liegt der Aktienanteil aber mit 70 Prozent noch zu hoch. Erst bei einem Aktienanteil von unter 50 Prozent ist die Bodenbildung erreicht. Die Unterschreitung sehen wir vielleicht im Lauf von 2019, wenn die US-Notenbank nicht von der Zinsbremse geht. Ist das nicht der Fall, droht die nächste Korrekturwelle. Eine Anpassung des Aktienanteils am Markt geht nicht über Nacht. Die kann schon mal ein oder zwei Jahre andauern.

MONEY: Gab es Anzeichen für die jüngsten Kursrutsche an den Börsen?

Fischer: Die Sentiment-Daten haben keine perfekte Warnung geliefert. Im Gegenteil. Die letzte Befragung hat gezeigt, dass die Wertwahrnehmung zwar rückläufig, aber insgesamt noch positiv geblieben ist. Auch aus den Sentiment-Daten der USA ging nicht hervor, dass eine impulsive Verwerfung droht.

Lesen Sie das vollständige Interview „Defensiver positionieren“ unter folgendem Link:
https://shareholdervalue.de/wp-content/uploads/2018/10/2018.10_FocusMoney_Interview_Frank_Fischer.pdf

Autor: Focus Money, 43/2018