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Bis vor kurzem hieß es, die globale Finanzmarktkrise sei eine Ausnahmesituation gewesen und werde sich so nicht wiederholen Das Bankensystem sei stabiler, die Notenbanken stünden Gewehr bei Fuß und selbst die Politik habe dazugelernt. Doch das Coronavirus verändert die Welt fundamental. Lesen Sie jetzt den Bericht von Shareholder Value Management zum ersten Quartal 2020.

Die Stimmung an den Märkten bleibt angespannt bis nervös. Nach einem kurzen Zwischenhoch haben die Kurse nach den jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA wieder nachgegeben. Hinzu kommt, dass besonders in den USA die Zahl der mit dem Corona-Virus Neuinfizierten weiter stark wächst. Das ist eine Situation, die uns möglicherweise noch eine Weile begleiten wird.

Spätestens nach der jüngsten Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist klar, dass Deutschland vor einer der größten Herausforderung seit Jahrzehnten steht. Die kommenden Wochen und Monate werden den Staat und die Wirtschaft verändern. Das gilt nicht nur für Deutschland, das gilt für den ganzen Globus.

Durch den Kurssturz der vergangenen Tage gibt es phantastische Firmen im Sonderangebot. Wie lange die Illiquiditätssituation an den Börsen und der Ausverkauf andauert, kann niemand sicher voraussagen. Aber es gilt, jetzt die Ängste zu überwinden und die Gelegenheit zu nutzen.

Frank Fischers Marktanalysemodell zeigt aktuell wieder mögliche Kaufgelegenheiten: „Das Sentiment- und Kapitulationsmodell aus unserem Mr. Market Cockpit zeigt jetzt ein Kaufsignal an“, sagt Frank Fischer, CIO und Fondsmanager bei Shareholder Value.

Das Corona-Virus hat die Märkte weiterhin fest im Griff. Die Folgen für die Weltwirtschaft sind derzeit noch kaum abzuschätzen, kein Mensch weiß, wie lange sich die Krise noch hinzieht. Die Angst ist fest im Markt verwurzelt. Oder, wie Hans-Jürgen Jakobs vom Handelsblatt schrieb „Angst essen Seele auf!“. Die Hysterie ist groß. Aber irgendwie hat man den Eindruck, dass der klare Menschenverstand in solchen Situationen immer etwas zu kurz kommt.