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Die Stimmung an den Märkten bleibt angespannt. Die Staatsverschuldung der Industrienationen ist von 90 auf über 120 Prozentpunkte nach oben geklettert. Und bei vielen Unternehmen sieht es auf der Schuldenseite nicht besser aus. Die Krise wird uns noch einige Zeit begleiten. Die Corona-Pandemie hat aber auch einen positiven Nebeneffekt: Sie zwingt uns anders zu denken!

Die Corona-Krise hat Wirtschaft und Gesellschaft weltweit im Griff. Länder wie China, Korea und Taiwan sind auf dem Weg zurück in die Normalität. Die andauernden Kontrollmaßnahmen in der Öffentlichkeit machen aber deutlich, dass man von einer Situation, wie sie vor dem Ausbruch der Pandemie bestand, auch dort noch weit entfernt ist. In anderen Teilen der Welt, unter anderem den USA, Afrika, Indien und Südamerika sowie Teilen Europas, tobt weiterhin der Kampf gegen den Virus.

Er saß etwas einsam und verloren mit seiner obligatorischen Cola vor der Kamera. So ganz ohne seinen alten Kumpel und Weggefährten Charlie Munger musste Warren Buffett die Hauptversammlung von Berkshire Hathaway leiten. Gut, mit gebührendem Abstand an seiner Seite hatte Greg Abel, Vorsitzender und CEO von Berkshire Hathaway Energy und seit Januar 2018 stellvertretender Vorsitzender des Nichtversicherungsgeschäfts, Platz genommen. Aber das war nicht dasselbe.

Die Stimmung und die Lage in der Gesellschaft wie in der Wirtschaft sind katastrophal. Und nicht nur in Deutschland, sondern global ist eine Rezession unausweichlich. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist auf ein Rekordtief gefallen. Gleiches triff auf die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate zu. Auch für die Stimmung der Konsumenten ist im tiefen Tal, wie der GfK-Index deutlich macht.

Die letzten Tage waren wie Balsam auf den geschundenen Seelen der Anleger. Die Kurse an den Börsen rund um den Globus erholten sich wieder von ihren zwischenzeitlichen Tiefs. Ein sukzessives Ende des Shutdowns beflügelte die Investoren. Erste Lockerungsmaßnahmen in China, Österreich und auch aus einigen deutschen Bundesländern geben Anlass zur Hoffnung, dass das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben sich langsam, aber sicher wieder einer gewissen Normalität annähert. Wie diese neue Normalität genau aussehen wird, kann aber noch niemand sagen.

Bis vor kurzem hieß es, die globale Finanzmarktkrise sei eine Ausnahmesituation gewesen und werde sich so nicht wiederholen Das Bankensystem sei stabiler, die Notenbanken stünden Gewehr bei Fuß und selbst die Politik habe dazugelernt. Doch das Coronavirus verändert die Welt fundamental. Lesen Sie jetzt den Bericht von Shareholder Value Management zum ersten Quartal 2020.