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Artikel von wallstreet-online | 04. März 2019

Frank Fischer | CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Die Hoffnungen vieler Investoren haben jüngst ein paar Dämpfer bekommen. Hatten einige Marktteilnehmer zuletzt auf ein schnelles Ende des Handelsstreit zwischen den USA und China gesetzt, so wurden diese Hoffnungen vom amerikanischen Handelsbeauftragten und ex Wallstreet Anwalt Robert Lighthizer erst einmal gebremst. Man sei zwar in den Gesprächen gut vorangekommen, aber Washington will sicherstellen, dass Peking seine Versprechen, die es in den Verhandlungen gemacht hat, auch hält. Man sucht ein Prozedere, um die Einhaltung der Vereinbarungen zu überprüfen. Der Teufel steckt hier wie immer im Detail. Deshalb kann es noch dauern bis eine Lösung gefunden wird. Trotzdem gehen wir davon aus, dass Peking und Washington in absehbarer Zeit ihres Konfliktes beilegen werden. Das würde für die Märkte ein paar große Brocken aus dem Weg räumen, denn im Verlauf der bisherigen Handelsstreitigkeiten haben beide Volkswirtschaften zum Teil schwer gelitten. Von daher macht es für beide Seite Sinn, möglichst bald die Zeit der offenen Auseinandersetzungen hinter sich zu lassen. Die privaten Anleger im Dow Jones und S&P 500 bleiben zumindest vorläufig positiv gestimmt, institutionelle sind eher vorsichtig. Auf der anderen Seite will sich die chinesische Regierung nicht allein auf ein Ende der Handelsstreitigkeiten verlassen. So hat Peking ein umfangreiches Konjunkturprogramm aufgelegt, um seiner Wirtschaft wieder Schwung zu geben. Das Paket hat einen Umfang von umgerechnet 370 Milliarden US-Dollar – eine Menge Geld. Es wird aber noch etwas dauern, bis sich diese Investitionen in der Realwirtschaft niederschlagen.

China: Konjunkturprogramm treibt die Kurse

Die Aktienmärkte haben auf jeden Fall schon positiv reagiert. Das hat sich auch bei unseren chinesischen Portfolio-Titeln wie Alibaba, Tencent oder auch JD.com niedergeschlagen, die zum Teil zweistellig zulegen konnten. Diese erscheinen uns deutlich günstiger bewertet als ihre FANG Pendants, auch wenn die Verbriefung in ADRs uns von weiteren Engagements zurückhalten. Ein Ende des Handelskriegs gepaart mit den Effekten aus dem Konjunkturprogramm könnte für weiteren Auftrieb in Asien sorgen.

Europa: Sorgenkinder und Konjunkturabschwächung belasten

Ganz anders sieht es in Europa aus. Hier beherrschen die Sorgenkinder das Geschehen. In Italien ist kaum ersichtlich, wie sich das Land von seinen enormen Schulden befreien will. Immerhin geht es hier kurzfristig um dreistellige Milliardenbeträge. Kein einziges Projekt der aktuellen Regierung ist bisher umgesetzt worden. Und eine Änderung ist nicht in Sicht. Und Frankreich? In Frankreich herrscht eine riesige Wut auf die Regierung von Präsident Macron. Und diese Wut sitzt in breiten Schichten der Bevölkerung tief. Um nur ein Beispiel zu nennen: Als die französische Regierung vor Kurzem beschlossen hatte, das Tempolimit auf Landstraßen von 100 auf 80 Km/h zu senken, wurden innerhalb kürzester Zeit landesweit 70 Prozent aller Radarfallen zerstört. Die Wut ist also wirklich vor Ort und wächst weiter, was auch immer Macron beschließt. Es scheint, als habe er beim Volk in hohem Masse verloren. Da nutzen auch die jüngsten Geschenke in Höhe von rund 10 Milliarden Euro nichts. Das Misstrauen sitzt enorm tief. Und was den Brexit betrifft, so kann im Moment niemand sagen, was im Endeffekt passiert. Hier ändert sich die Nachrichtenlage ja fast stündlich. Doch es beschleicht einen das dumpfe Gefühl: Was auch immer im Endeffekt dabei herauskommt, es wird nicht gut! Das ist kein Umfeld, in dem wir Vollgas geben wollen. Entsprechend vorsichtig sind wir bei unserem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen aufgestellt, fühlen uns aber mit Werten wie Alphabet, Novo Nordisk, Croda, aber auch Metro und der dividendenstarken Freenet AG sehr wohl. Unser Mandat PRIMA – Globale Werte ist etwas offensiver ausgerichtet, auch was die Technologietitel betrifft. Global gesehen ist die Lage also gemischt. Vor allem muss einem Europa große Sorgen bereiten, weil sich hier auch die konjunkturelle Abschwächung immer mehr bemerkbar macht. Kommt es aber zu der erwarteten Lösung des Handelskonflikts zwischen Peking und Washington, kann man für exportlastigen DAX, MDAX & Co. sehr optimistisch sein – andere Probleme hin oder her. Denn sollte es so kommen, dann werden sich auch die Zahlen und Ausblicke der Unternehmen wieder verbessern. Dann sollte man entsprechend Cash haben um zukaufen zu können. Eigentümergeführte Titel mit Sicherheitsmarge haben wir zahlreiche auf unsere Einkaufsliste. Spannend bleibt die Frage für den richtigen Einstiegszeitpunkt. Vorerst sehen wir die Märkte technisch übergekauft und sind daher etwas defensiver unterwegs, auch wenn wir dafür zuletzt nicht belohnt wurden.

Börse: Gebremste Hoffnung – Der Teufel steckt im Detail | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11283005-boerse-gebremste-hoffnung-teufel-steckt-detail

Artikel von wallstreet-online | 04. Februar 2019

Frank Fischer | CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Erleichterung ja, aber noch keine Entwarnung!

Das Erfreuliche zuerst: Die Aktienmärkte haben den Beginn des Jahres dazu genutzt, sich von den Verlusten des abgelaufenen Quartals etwas zu erholen. Nicht ganz unschuldig dabei ist Fed-Chef Jerome Powell, der zunächst einmal eine ausgedehnte Pause bei den Zinsanhebungen in den USA angekündigt hat. Gemäß geldpolitischem Ausschuss erwartet die Fed zwar immer noch ein solides Wachstum, will jedoch hinsichtlich weiterer Zinsschritte geduldig sein. Mit Blick auf die ökonomische Entwicklung könne sogar der Bilanzabbau gestoppt oder der Leitzins gesenkt werden, heißt es weiter. Der Markt reagierte erleichtert: Die Renditen der Staatsanleihen gaben nach, der US-Dollar schwächelte und der Dow Jones legte kurzfristig über 400 Punkte zu.

Fed hat den globalen Abschwung im Blick

Doch die Fed signalisierte damit auch noch etwas anderes: Dienten gute US-Konjunkturdaten zuvor als Anlass für Leitzinserhöhungen, so scheint dies jetzt nicht mehr auszureichen. So werden für weitere restriktive geldpolitische Maßnahmen in Zukunft wohl Inflationsrisiken dienen, die jedoch in den USA momentan überschaubar sind. Powell sieht dagegen aber auch – und das ist neu – das Risiko eines globalen Konjunkturabschwungs. Lag der bisherige Fokus der Fed einzig und allein auf der US-amerikanischen Volkswirtschaft, so scheint dies nicht mehr allein für die Fed-Politik ausschlaggebend zu sein.

Konjunkturelle Sorgen bleiben  

Und hier kommen wir auch schon zu dem weniger Erfreulichen: Wir befinden uns im aktuellen Konjunkturzyklus in einem Abwärtstrend. Dabei geht ein sorgenvoller Blick in Richtung Peking, denn China ist einer der Dreh und-Angelpunkte für die Weltwirtschaft. Der Handelskonflikt mit den USA macht sich negativ in der chinesischen Konjunktur bemerkbar. Hinzu kommen sicherlich auch noch ein paar hausgemachte Themen, denn die Chinesen sind gerade auch dabei, ihre Wirtschaft umzubauen. All dies hat aber auch globale Auswirkungen. Als die Apple-Aktie Anfang Januar einbrach, war das unter anderem auch auf das schwächelnde China-Geschäft zurückzuführen. Gleichzeitig trübt sich das Bild in Deutschland und Europa weiter ein. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist zum wiederholten Male in Folge gesunken. Hier spielen natürlich auch die spezifisch europäischen Faktoren eine Rolle. Beim Brexit sehen wir eine Hängepartie, die schlimme Folgen für ganz Europa haben kann. Dazu die Rezession in Italien, wobei die hohe Schuldensituation in Italien und Frankreich nicht vergessen werden darf. Und die Europa-Wahl im Mai dürfte für weitere politische Unruhe sorgen. Denn wenn die Briten dann nicht mehr dabei sind, könnten die „Olivenöl-Staaten“ aus Europas Süden das Zepter in Brüssel übernehmen. Dadurch werden die Risiken nicht kleiner.

Vorsichtige Ausrichtung – Reduzierung bei einigen Positionen

Deshalb sind wir im Moment auch weiterhin vorsichtig, wobei es durchaus gute Einstiegsgelegenheiten gibt, etwa bei zyklischen Unternehmen. Trotzdem halten wir in unserem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen rund 30 Prozent Kasse und haben den Großteil des Portfolios abgesichert. Reduziert wurden die Positionen in Metro, Plus 500, Solaredge Technologies und Telecom Italia. Komplett verkauft wurde Dialog Semiconductor. Beim PRIMA – Globale Werte sind wir dagegen etwas offensiver unterwegs. Hier wurden vor allem die Positionen in chinesischen Werten wie Tencent und JD.com ausgebaut, während Alphabet und die Mears Group reduziert und die Position in SAP aufgelöst wurde. China hat viel Luft nach oben Auf mittlere Sicht gesehen glauben wir aber, dass vor allem China noch viel Luft nach oben hat. Hier sind wir durchaus optimistisch, dass die von Peking eingeleiteten Strukturmaßnahmen in überschaubarer Zeit wirken werden. Und sollte es schlussendlich auch noch einen „Deal“ zwischen Washington und Peking geben, dann würde dies den Aktienmärkten weltweit einen regelrechten Kick nach oben geben.

Börse: Erleichterung ja, aber noch keine Entwarnung! | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11214333-boerse-erleichterung-ja-entwarnungL

Artikel von Fondstrends.lu | 28. Januar 2019

Frank Fischer | CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Das heißt: Die antizyklische Kapitalanlage in unterbewertete Unternehmen mit dem Ziel des Vermögenserhalts und -zuwachs unter Vermeidung des permanenten Kapitalverlustes. Nach den Kapriolen an den Finanzmärkten in den vergangenen Wochen könnte eine neue Value-Phase begonnen haben. FondsTrends sprach dazu mit Frank Fischer, Vorstandvorsitzender (CEO) und Chief Investment Officer (CIO) der Shareholder Value Management AG.

FondsTrends: Herr Fischer, am 10. Oktober 2018 schrieben Sie auf FondsTrends über „erste Anzeichen für eine Korrektur“. Das haben Sie offensichtlich absolut korrekt eingeschätzt, denn von Anfang Oktober bis Ende Dezember ging es dann auch an den US-Märkten massiv abwärts. Wie schätzen Sie aktuell die Lage ein? War das Ihrer Ansicht nach nur eine Korrektur oder droht nun gar eine längere Baisse?

Frank Fischer: Was den breiten Markt angeht bin ich skeptisch. Ich glaube, dass die hohe Volatilität bis auf Weiteres anhalten wird. Wir befinden uns im Konjunkturzyklus in einem Abwärtstrend. Dabei geht ein sorgenvoller Blick nach China, denn hier ist einer der Dreh und-Angelpunkte für die Weltwirtschaft. Der Handelskonflikt mit den USA macht sich negativ in der chinesischen Konjunktur bemerkbar. Hinzu kommen sicherlich auch noch ein paar hausgemachte Themen, denn die Chinesen sind gerade auch dabei, ihre Wirtschaft umzubauen. Aber all das hat eben auch globale Auswirkungen. Als die Apple-Aktie Anfang Januar eingebrochen ist, war das auch auf das schwächelnde China-Geschäft zurückzuführen.

Gleichzeitig trübt sich das Bild in Deutschland und Europa weiter ein. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist das vierte Mal in Folge gesunken. Hier spielen natürlich auch die spezifisch europäischen Faktoren eine Rolle. Beim Brexit sehen wir nicht wirklich ein zufriedenstellendes Szenario, ebenso bei der Schuldensituation in Italien und Frankreich. Die Europa-Wahl im Mai dürfte für weitere politische Unruhe sorgen. Alles in allem ein eher unerfreuliches Bild.

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Artikel der Börsen-Zeitung | 18. Januar 2019

Frank Fischer. CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Der von Alfred Rappaport geprägte Begriff des Shareholder Value ist aus Unternehmenssicht zu Unrecht nicht immer positiv besetzt. Prominente Investoren wie Carl Icahn oder Guy Wyser-Pratte haben das öffentliche Bild vom aktivistischen Investor geprägt: Dieser ist vor allem daran interessiert, den Unternehmenswert kurzfristig und ohne Rücksicht auf Mitarbeiter und Fortbestehen zu steigern, um möglichst schnelle Erträge zu realisieren und dann zum nÌchsten ,,Investitionsobjekt‘‘ weiterzuziehen.

Freiraum für Management

Dabei handeln Aktionäre, die aktiv auf die Entwicklung eines Unternehmens einwirken, durchaus in dessen Interesse sowie in dem seiner Inhaber. Investoren, die ihre Beteiligung als unternehmerisches Engagement verstehen, sind verlässliche Partner. Als Ankeraktionäre verschaffen sie dem Management den Freiraum, um eine längerfristige Perspektive einzunehmen und die notwendigen Risiken einzugehen, wenn eine Neuausrichtung erforderlich ist. Dabei wissen sie um die Bedeutung von motivierten und verlässlichen Mitarbeitern. DasIdealbild eines Mitarbeiters ist für sie der Unternehmer im Unternehmen.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

Interview mit e-fundresearch.com | 18. Januar 2019

Frank Fischer. CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Worauf Star-Fondsmanager Frank Fischer im aktuellen Konjunkturumfeld achtet, was ihn am Kapitalmarktjahr 2018 besonders überraschte und warum es vor einer Trendwende an den Märkten noch deutlich weiter abwärts gehen könnte, diskutierte der Shareholder Value Management CEO & CIO im Interview mit e-fundresearch.com.

e-fundresearch.com: Von anfänglicher Euphorie bis hin zum „bösen Erwachen“ im vierten Quartal – das letzte Jahr wird vielen Investoren als besondere Herausforderung in Erinnerung bleiben. Worin bestanden Ihrer Meinung nach die größten Überraschungen und welche Lehren haben Sie für sich aus dem Kapitalmarktjahr 2018 gezogen?

Frank Fischer: Für uns war die größte negative Überraschung im vergangenen Jahr die besondere Schwäche der europäischen Aktienmärkte. Die Aussichten zum Jahreswechsel 2017/2018 waren deutlich besser. Doch im Jahresverlauf haben die politischen Sorgen überwogen, von denen uns die meisten leider weiterhin erhalten bleiben: Der ungelöste Brexit und seine Folgen, der Haushaltsstreit zwischen der EU und Italien und über allem die sich abschwächende Konjunktur.

e-fundresearch.com: Licht & Schatten: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer im vergangenen Jahr erzielten relativen Performance? Welche Positionierungen haben sich rückblickend gesehen als besonders positiv beziehungsweise belastend erwiesen?

Frank Fischer: Wir haben aufgrund unseres Investmentansatzes einen starken Fokus auf Nebenwerte und Value-Titel. Das war im vergangene Jahr eine Belastung, denn beide Segmente sind nicht gut gelaufen. Wir sind zwar schon sehr früh davon ausgegangen, dass die Hausse der Aktienmärkte nicht ewig weitergehen würde und haben unsere Portfolios entsprechend abgesichert. Das war grundsätzlich richtig, aber in einigen Phasen vielleicht zu früh. Die meisten Unternehmen in unseren Fonds haben letztes Jahr an inneren Wert zugelegt, auch wenn die Börse aktuell niedrigere Preise aufruft. Die Sicherheitsmarge ist also größer geworden. 

e-fundresearch.com: Angezogene Handbremse oder kontrollierte Offensive: Mit welcher Positionierung sind Sie in das neue Jahr gestartet und in welchem Ausmaß haben Sie die Kursverluste der vergangenen Wochen bereits für Portfolioumschichtungen oder Nachkäufe genutzt?

Frank Fischer: Wir sind zum Jahresanfang sehr selektiv unterwegs. Zwar gibt es durchaus gute Einstiegsgelegenheiten, denn konjunktursensible Werte und Unternehmen, die temporäre Probleme haben, wurden schon enorm bestraft. Aber der Konjunkturzyklus macht uns Sorgen, denn wir sind in einem deutlichen Abwärtstrend und die Impulse von Politik und Notenbanken sind zu schwach, um das zu stoppen. Vor einer Trendwende kann es unter Umständen noch deutlich weiter abwärts gehen. Deshalb bleiben wir defensiv. Aber wenn der Pessimismus und die Skepsis unter den Anlegern zunehmen, dann kann das Jahr durchaus positive Überraschungen bieten.

e-fundresearch.comEin struktureller Trend, der auch 2018 nicht zum Erliegen kam, ist die zunehmende Berücksichtigung von ESG-Kriterien bei Investmententscheidungen. In welchem Ausmaß trägt Ihre Investmentphilosophie und Ihr Prozess dieser Entwicklung Rechnung?

Frank Fischer: Wir bei Shareholder Value Management verstehen uns als Miteigentümer der Unternehmen in die wir investieren. Für uns ist wichtig, dass die Interessen von Unternehmensführung und Eigentümern deckungsgleich sind. Von daher spielen Governance-Aspekte bei der Titelauswahl für uns eine große Rolle und wir arbeiten in den Unternehmen auch aktiv daran, diese zu verbessern. Daneben haben wir für einige kontroverse Geschäftsfelder wie geächtete Waffen strikte Ausschlusskriterien. Bei anderen Themen wie Kernenergie oder Spirituosen gelten Beschränkungen, sie dürfen 10 Prozent des Gesamtumsatzes nicht überschreiten, sonst investieren wir nicht in dem Unternehmen.

e-fundresearch.com: Von den weiterhin ungelösten Handelsstreitigkeiten, dem bevorstehenden Brexit bis hin zu einer nachlassenden Wirtschaftswachstumsdynamik und vermehrt auftretenden Gewinnwarnungen: Auf welches Kapitalmarktumfeld sollten sich Investoren 2019 einstellen und welche Entwicklungen werden Sie in Ihrer Rolle als Marktteilnehmer besonders genau im Fokus behalten?

Frank Fischer: Vieles spricht dafür, dass 2019 ein Jahr mit hoher Volatilität werden wird. Das größte Sorgenkind bleibt China. Der Einbruch der Apple-Aktie Anfang Januar war unter anderem auf das schwächelnde China-Geschäft zurückzuführen. Hier machen sich die konjunkturellen Bremsspuren, auch durch den Handelskonflikt, bemerkbar. Eine Entwicklung, die an den sinkenden Umsätzen von diskretionären Konsumgütern wie Autos und eben Smartphones abzulesen ist. Das wird auch noch andere Unternehmen betreffen.

Zudem verschlechtern sich in Deutschland und Europa die Erwartungen der Unternehmen weiter: Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist jetzt schon viermal hintereinander gesunken. Erstaunlich ist, dass die OECD eigentlich von einem Wachstum der Weltwirtschaft um 3,7 Prozent ausgeht. Diese Diskrepanz zwischen soliden Wachstumsaussichten und der zunehmenden Verunsicherung lässt sich am ehesten mit den anhaltenden Gefahren erklären, die die Weltwirtschaft bedrohen. Für die deutsche Wirtschaft spielen weiterhin europäische Faktoren wie der Brexit, die Europa-Wahl im Mai oder die Schuldensituation in Italien und Frankreich eine Rolle. Vor diesem Hintergrund dürfte 2019 eher ein ungemütliches Jahr werden.

e-fundresearch.com: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Fischer!

Zur Person

Frank Fischer ist CIO und CEO der Shareholder Value Management AG. Bis Ende 2005 war er als Geschäftsführer von Standard & Poor´s Fund Services (vormals Micropal GmbH) zuständig für Investmentfonds-Informationen und -Ratings. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Hessischen Landesbank absolvierte er das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität in Frankfurt mit einem Abschluss als Diplom-Kaufmann. Frank Fischer ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Stifter und Vorstand der gemeinnützigen Stiftung «Starke Lunge».

Interview mit fundspec.com | 9. Januar 2019

Frank Fischer. CEO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Herr Fischer, vor ziemlich genau einem Jahr haben Sie auf dem «FONDS professionell KONGRESS» in Mannheim vor einer «Party auf dem Pulverfass» gewarnt. Ist die Party an den Börsen jetzt vorbei?

Ja, die Party ist unserer Meinung nach vorbei. Vor einem Jahr notierten DAX und EuroStoxx auf einem Hoch, seitdem geht es abwärts, der DAX befindet sich per Definition bereits in einem Bärenmarkt. Die US-Aktienmärkte und besonders die Technologiewerte haben im vierten Quartal und vor allem um den Jahreswechsel herum deutliche Rückschläge verzeichnen müssen. Es gibt eine ganze Reihe von Belastungsfaktoren, die die Stimmung verdorben haben und nun für Katerstimmung sorgen, allen voran der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Hier können wir, abgesehen von einigen Tweets des US-Präsidenten, noch keine Zeichen für eine Entspannung ausmachen. Aber in der Wirtschaft werden die Schleifspuren des Konfliktes deutlich, wie man bei Apple gesehen hat. Auch die Brexit-Problematik und die Wahlen zum Europaparlament in diesem Jahr lasten weiterhin auf den Märkten.

Hinzu kommt: Mit knapp 2,5 Prozent beim Libor (1M) sind Anleihen für viele Investoren wieder zunehmend interessant. Galt bisher «There is no alternative», kurz «Tina», zeigen Umfragen unter institutionellen Investoren, dass ab einem Zins von 3,7 Prozent die Scheidung von «Tina» droht, damit würde weiter in Anleihen umgeschichtet werden. Das setzt die Märkte zusätzlich unter Druck.

Wie stellen Sie sich in Ihrem Fonds jetzt auf?

Die weltweiten Konjunkturerwartungen sind nur noch gedämpft, das bietet Raum für positive Überraschungen. Insofern nutzen wir Korrekturen zur Investition in attraktive, inhabergeführte Unternehmen. Wir haben die Cash-Quote im «Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen» auf 30 Prozent erhöht, um nun wieder zukaufen zu können. Durch den Kursrückgang sehen wir bereits erste Schnäppchen. Das Kunststück besteht darin, diese zu erkennen. Auf Dauer würden wir immer eine Übergewichtung von Aktien bevorzugen.

Stichwort «inhabergeführte Unternehmen». Warum ist Ihnen das so wichtig?

Wir glauben, dass ein Eigentümer ein Unternehmen immer verantwortungsvoller führt, als ein bezahlter Manager, weil er die langfristige, nachhaltige Unternehmensentwicklung im Blick hat und nicht nur nach Quartalszahlen agiert. Deshalb fordern wir auch, dass Management und Aufsichtsrat von Unternehmen sich stärker an den Unternehmen, die sie führen oder beaufsichtigen, beteiligen. Sie sollten «Skin in the Game» haben. Für uns ist das wichtig, denn auch wir verstehen uns als Miteigentümer der Unternehmen, in die wir investieren, deshalb ist es natürlich wichtig, dass die Interessen von Anteilseignern und Management deckungsgleich sind.

Sie verstehen sich als Value-Investor und suchen Unternehmen, die ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Welche sind das?

Das ist zum einen, wie erwähnt, die Führung des Unternehmens durch den Inhaber oder zumindest eine deutliche Beteiligung von Management und Aufsichtsrat am Unternehmen. Daneben sollten die Unternehmen über einen wirtschaftlichen Burggraben verfügen, darunter verstehen wir dauerhafte, strukturelle Wettbewerbsvorteile. So ein Burggraben besteht etwa, wenn für einen Kunden die Wechselkosten von meinem Unternehmen zu einem Wettbewerber sehr hoch wären oder mein Unternehmen deutliche Kostenvorteile hätte. Das dritte Merkmal unseres Value-Ansatzes betrifft den Kurs. Unternehmen, in die wir investieren, sollten deutlich unter ihrem inneren Wert notieren. Auf diese Weise bekommen wir eine Sicherheitsmarge, die uns einen Puffer gegen Marktschwankungen bietet.

Zur Person

Frank Fischer ist CIO und CEO der Shareholder Value Management AG. Bis Ende 2005 war er als Geschäftsführer von Standard & Poor´s Fund Services (vormals Micropal GmbH) zuständig für Investmentfonds-Informationen und -Ratings. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Hessischen Landesbank absolvierte er das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität in Frankfurt mit einem Abschluss als Diplom-Kaufmann. Frank Fischer ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Stifter und Vorstand der gemeinnützigen Stiftung «Starke Lunge».

„Wenn alle nur Schlimmes erwarten, wird das Jahr besser als gedacht!“

Wer als Anleger hoffnungsfroh ins neue Jahr gestartet ist, wurde schon nach wenigen Tagen enttäuscht. Die Börsen gingen auf eine Achterbahnfahrt, die an den Nerven zerrte, denn Hoffen und Bangen lagen mal wieder ganz nahe beieinander. Vielleicht eine Situation, an die man sich gewöhnen muss, denn Vieles spricht dafür, dass sich 2019 als Jahr hoher Volatilität entpuppen wird.

Da ist zum einen die Hoffnung, dass die Handelsgespräche zwischen den USA und China schon sehr bald wieder aufgenommen werden – und schon schließen die Kurse besonders von Autowerten wie Daimler, VW und BMW in die Höhe, die von positiven Gesprächen zwischen Washington und Peking profitieren würden. Auf der anderen Seite sorgte die Umsatzwarnung für das 4. Quartal von Apple für heftige Kursverluste bei DAX, Dow Jones, S&P 500 & Co. Apple-Chef Tim Cook machte vor allem das schwächelnde China-Geschäft dafür verantwortlich. Hier machen sich die konjunkturellen Bremsspuren nicht zuletzt durch den Handelskonflikt bemerkbar. Eine Entwicklung, die an den sinkenden Umsätzen von diskretionären Konsumgütern wie Autos und eben Smartphones abzulesen ist. Beim iPhone gab es durch die Einführung eines Teils der neuen Modelle im September 2018 zusätzlichen Gegenwind, denn dadurch wurde Umsatz bereits im Vorquartal verbucht. Zum anderen scheinen viele Konsumenten die hohen Preise der Apple-Produkten nicht mehr zahlen zu wollen. Hausgemachte Probleme.

FAANG-Aktien mit hohen Verlusten

Aber: Der Kursrutsch der Appel-Aktie hat auch noch etwas anderes gezeigt, dass nämlich die sogenannten FAANG-Aktien, also Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Alphabet (ehemals Google) weiterhin Federn lassen müssen. Diese hatten schon von ihren zwischen Anfang Juli und Anfang Oktober erreichten Rekordkursen bis zum Jahresende zusammen knapp 1.400 Milliarden Dollar (!!!) an Wert eingebüßt. Und durch die Apple-Warnung sind seitdem noch einige Milliarden hinzugekommen – bei Apple alleine an einem Tag 75 Milliarden. Alles in allem sind die Apple-Zahlen auch kein gutes Vorzeichen für die jetzt anstehende Berichtssaison. Vor allem der Hinweis von Cook auf die mittlerweile deutlich nachlassende Konjunktur in China dürfte auch andere Konzerne betreffen. Im Reich der Mitte hat nämlich die Wachstumsdynamik deutlich nachgelassen. Denn in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hat sich die Stimmung gerade bei kleinen und mittelgroßen, meist privaten Industriebetrieben deutlich eingetrübt. Die Bremsspuren könnten deutlich ausfallen.

Unveränderter Gefahren-Cocktail

Und auch für Deutschland und den Rest Europas sieht es nicht gut aus. So verschlechtern sich die Erwartungen der Unternehmen immer weiter. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist jetzt schon viermal hintereinander gesunken. Und obwohl die Weltwirtschaft in diesem Jahr nach den Prognosen der OECD um 3,7 Prozent zulegen soll, schwindet in vielen Industriestaaten das Vertrauen in das Wachstum. Die Diskrepanz zwischen den eigentlich soliden Wachstumsaussichten und der zunehmenden Verunsicherung lässt sich mit dem unveränderten Gefahren-Cocktail erklären, der die Weltwirtschaft und damit auch die deutsche Konjunktur bedroht. Da ist natürlich der weiterhin nicht gelöste Handelskonflikt zwischen den USA und China. Für die deutsche Wirtschaft ist außerdem von enormer Bedeutung, wie es in den Nachbarländern weitergeht. Der Brexit-Countdown läuft. Kommt es am 29. März zu einem „harten“ EU-Austritt der Briten, werden das auch deutsche Unternehmen spüren. Dann stehen die Wahlen zum Europaparlament an. Sollten sich hier die Populisten durchsetzen, steht neues Ungemach bevor. Und auch die Situation in Italien und Frankreich wird angespannt bleiben. Hinzu kommt, dass die EZB nicht länger die Märkte unbegrenzt mit Liquidität flutet.

Hoffnung auf positive Überraschungen – „Glücksschwein für die Märkte“?

2019 dürfte also kein gemütlicheres Jahr werden. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sieht gar „Gewitterwolken aufziehen, die schon relativ nah sind.“ Auch wir werden bei unseren Mandaten wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, dem PRIMA – Globale Werte und dem jetzt in Deutschland zugelassenen Nebenwertefond Frankfurter Value Focus Fund mit der gebührenden Vorsicht ans Werk gehen, d.h. Aktien mit Sicherheitsmarge also unter ihrem inneren Wert zu kaufen. Denn die meisten Unternehmen in den von uns beratenen Fonds haben letztes Jahr an Wert zugelegt, auch wenn die Börse aktuell niedrigere Preise aufruft. Die Sicherheitsmarge ist also größer geworden. Das muss nicht heißten, dass wir die Tiefstände gesehen haben. Aber die Erfahrung hat gezeigt: Wenn alle Marktteilnehmer nur noch schwarzsehen und pessimistisch sind, dann könnte das Jahr durchaus positive Überraschungen bieten. Außerdem haben die Chinesen jetzt das Jahr des (Erd-)Schweines – und das sind nach dem chinesischen Horoskop „Jahre des Glücks“. Vielleicht ist es ja auch ein Glücksschwein für die Märkte.

Wie es den Anschein hat, lässt US-Präsident Donald Trump den Handelskonflikt mit China eskalieren. Doch man sollte ihm einen alten Spruch aus dem „Buch der Narrheit“ von 1888 vor Augen halten der besagt: „Wenn man sich in einen Konflikt einlässt, hüte man sich lediglich davor, der Schwächere zu sein!“ Und wer der Schwächere im Kampf der Wirtschaftsgiganten ist, das ist noch nicht entschieden.

Trump hat aktuell die bessere Ausgangslage. Die Wallstreet boomt weiter, während die chinesischen Börsen zum Teil erheblich schwächeln. In den USA liefern die meisten Unternehmen starke Zahlen zum 2. Quartal, was aber zu einem großen Teil auf die jüngste Steuerreform zurückzuführen ist. Deshalb glaubt Trump es sich leisten zu können, chinesische Einfuhren im Wert von 200 Milliarden Dollar mit einem Zollsatz von 25 Prozent zu belegen. Doch China hat bereits angekündigt, sich zu wehren. Und man kann davon ausgehen, dass Peking hier kein leeres Geschwätz von sich gibt. Die Spirale im Zollstreit wird sich weiter nach oben drehen.

Trump steht unter Zeitdruck, Ergebnisse zu liefern

Trump hat aber auch ein großes Problem. Und das sind die Zwischenwahlen, die sogenannten „Midterms“, im November. Bis dahin muss er Ergebnisse liefern. Doch dieses Zeitfenster läuft in ein paar Wochen aus. Hinzu kommt, dass die eigene Partei Druck auf Trump ausüben. Schließlich gehören Anhänger von Trump wie die Farmer und einige US-Industriebereiche bislang zu den Verlierern des Handelsstreits. Und die müssen bis zur Wahl beruhigt werden.

Und was macht Peking? Nach einer schlechten Phase für Emerging Markets allgemein mit Handelskrieg, einer sich abschwächenden Konjunktur, dem Rückgang der Rohstoffpreise und einem starken Dollar, wendet die chinesische Führung nun den Kurs und setzt über monetäres Easing und Stimuli auf eine Stärkung der chinesischen Wirtschaft. So wird das eigene Volk bei Laune halten gehalten und gegenüber Trump keine Schwäche gezeigt. Das ist für Peking derzeit wichtiger, als sich auf einen nachhaltigen Abbau der Inlandsverschuldung und der Überkapazitäten zu konzentrieren.

Und nicht zu vergessen: Auch die Wallstreet steht Trumps Handelspolitik skeptisch gegenüber. Die Börsen laufen zwar weiterhin gut und mit Apple wurde nach den fantastischen Quartalszahlen die erste „Trillion Dollar Company“ gefeiert. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass gerade Apple viele Teile seiner i-Geräte in China fertigen lässt. Da wird der Handelskrieg auch in Cupertino über kurz oder lang seine Spuren hinterlassen. Eine Situation, in der sich auch andere US-Unternehmen befinden.

Für die kommenden Monate verhalten optimistisch

Es wird zwar turbulent bleiben, aber prinzipiell sind wir für die mittelfristige Entwicklung an den Märkten gar nicht man so pessimistisch. So halten wir in den von uns beratenen Fondsmandaten wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und dem PRIMA – Globale Werte die Aktienquote weiterhin hoch. Denn wir gehen davon aus, dass sich die globale Konjunktur weitgehend stabilisieren wird, vor allem dann, wenn im Vorfeld der Zwischenwahlen in den USA sich der Handelsstreit mit China etwas entspannen wird.

Was die einzelnen Werte in den von uns betreuten Portfolien betrifft, so haben etwa der spanische Energiekonzern EDP Renovaveis, sowie Alphabet, Secunet Securities oder auch Verisign positiv überrascht, während Telecom Italia oder auch Bertrandt den Erwartungen noch hinterherhinken. Eine Aktie soll in diesem Zusammenhang aber etwas herausgestellt werden – die Metro AG.

Metro schafft die Wende

Als Value Investoren analysieren wir jeden Titel immer sehr genau, bevor er in eines der Portfolien aufgenommen wird. Dabei werden auch besonders die Chancen und Risiken der einzelnen Unternehmen unter die Lupe genommen. Dass es da manchmal Geduld braucht und etwas länger dauern kann, bis die Strategie des Vorstands aufgeht, das nehmen wir in Kauf. So auch bei der Metro.

Der Handelskonzern, der vor gut einem Jahr aus der Aufspaltung der früheren METRO Group hervorgegangen ist, war durch eine harte Zeit gegangen. Doch Vorstandschef Olaf Koch baut das Unternehmen konsequent um. Und diese Strategie zahlt sich langsam aus. Die im April gesenkte Prognose für das Gesamtjahr 2017/2018 (Ende September) wurde zwar bestätigt, doch Metro erwartet nun eine leichte Steigerung des EBITDA. Der Umsatz soll um mindestens 0,5 Prozent zulegen. Nach Einschätzung der Analysten von Bernstein Research hat die Metro im Großhandelsgeschäft endlich die negative Spirale bei der Profitabilität durchbrochen. Neben einem Einmaleffekt stehe dies auch mit nachhaltigen Verbesserungen in Zusammenhang, so ihre Einschätzung. Die meisten Analysten wurden davon überrascht. Wir nicht.

Börse: Der Sommer bleibt heiß und schweißtreibend! | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10779465-boerse-spannungsfeld-giganten-ueberzeugenden-zahlen