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Marktkommentar von Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG | 16. März 2020 | www.shareholdervalue.de

Aktuelle Situation

Der Preiskrieg um Öl zwischen Saudi-Arabien und Russland, die schnelle und inzwischen weltweite Ausbreitung des Coronavirus sowie die erste Enttäuschung über die Reaktion der Europäischen Zentralbank, haben den Abwärtstrend an den Aktienmärkten verstärkt und in den vergangenen Tagen zu massiven Einbrüchen an den Börsen und beim Ölpreis geführt. Unser „Mr. Market-Cockpit“, in dem wir verschiedene Finanzmarkt-, Sentiment- und Fundamentaldaten zusammenführen, hat uns bereits in den vergangenen Tagen angezeigt, dass Angst im Markt ist. Aber jetzt kommt Panik auf und damit fällt quasi der Sommer- und der Winterschlussverkauf auf den gleichen Zeitraum! Sowohl unsere Sentiment- als auch Kapitulations-Unterstützungsmodelle zeigen aktuell extreme Ausschläge, was technisch gesehen klare Kaufsignale sind.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen sind jetzt viele soziale Aktivitäten nicht mehr möglich oder sogar behördlich untersagt. Das führt dazu, dass in Restaurants die Gäste ausbleiben oder Messebauern die Aufträge wegbrechen, weil die Messen ausfallen. Deshalb verzeichnen viele Unternehmen Umsatzeinbrüche bei gleichbleibenden Verpflichtungen, wie Lohn- und Steuerzahlungen. Daher müssen diese Unternehmer Liquidität schaffen um diese Verbindlichkeiten bedienen zu können. In Summe bedeutet dies, dass Assets wie Aktien oder auch Gold (über-)verkauft werden. Damit dies nicht überhandnimmt haben die Regierungen den Unternehmen umfangreiche Unterstützungen zugesagt, wie z.B. die Kurzarbeit in Deutschland. Die kurzfristige fundamentale Folge der umfangreichen weltweiten Quarantänen ist eine globale Rezession. Wir erwarten ein deutlich rückläufiges Wirtschaftswachstum sowohl in Q1 wie auch Q2 2020. Allerdings hat die Politik in vielen Ländern und nicht nur in Deutschland quasi den Draghi gemacht. Es gilt „whatever it takes“ um die Unternehmen und die Arbeitsplätze zu sichern. Der Umfang der monetären Unterstützung durch die Notenbanken und das Ausmaß der fiskalischen Unterstützung übertrifft alle bisherigen Unterstützungen in früheren Krisen bei weitem!

Sehr wichtig ist die Beobachtung, dass die die Strategie der sozialen Distanzierung in China und Südkorea sehr gut funktioniert hat. Dies kann man am Abflachen der Anzahl der Neuinfektionen sehr gut verfolgen. Es ist naheliegend innerhalb der nächsten Wochen von einem ähnlichen Verlauf in den westlichen Ländern auszugehen. Sobald die Verbreitung des Coronavirus durch rückläufige Zunahmen seinen Höhepunkt überschritten hat, werden der Ozean der Notenbankliquidität und die enormen Konjunkturpakete ihre Wirkung entfalten. Wegweisend für Europa wird die Entwicklung in Italien sein. Hier wird es deutlich werden, dass die Maßnahmen nicht nur in Asien funktionieren, sondern auch westliche Demokratien diese erfolgreich umsetzen können. Daher erwarten wir im Gegenzug zu den letzten Tagen auch eine eine extrem aggressive Erholungsbewegung der Aktienmärkte.

Das Rendite-Risiko-Verhältnis ist auf dem stark gedrückten Niveau so viel besser, dass wir bei vielen soliden familiengeführten Qualitätsunternehmen wieder sehr deutliche Unterbewertungen sehen. Die Aktienrenditen, die jetzt erwirtschaftet werden können, werden Anlegern noch über viele Jahre sehr viel Spaß machen, wenn sie ihre Angst im derzeitigen volatilen Umfeld überwinden und das einzig richtige tun: ihre Aktienquoten ausweiten!

Wertentwicklung und Positionierung

Bei allem menschlichen Leid und bei all der Trauer um die Opfer, die die Krise gefordert hat und noch fordern wird: Die Volkswirtschaften in ihrer jeweiligen Gesamtheit werden diese Krise überstehen und die Chancen, eigentümergeführte Unternehmen mit einem starken strukturellen Wettbewerbsvorteilen, dem Burggraben, zu solchen Kursen zu erwerben, gibt es in einer Dekade meistens nur einmal. Wir hatten schon frühzeitig auf die Gefahren einer Pandemie hingewiesen und im Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen das systematische Risiko des Aktienmarktes weitestgehend abgesichert und konnten damit die Kursrückgänge deutlich abdämpfen. Aber auch wir haben die Konsequenzen und die daraus resultierende Liquiditätskrise unterschätzt. Nach dem Einbruch am 9. März haben wir unsere Absicherung reduziert, und haben unsere Aktienquote ausgeweitet, um sich die nun bietende Chancen nutzen zu können.

Wie geht es weiter?

Dennoch gehen wir mit Blick auf mögliche weitere Korrekturen vorsichtig vor und überprüfen unsere Positionierung laufend. Trotz der durch unser Mr. Market Cockpit messbaren Kapitulation der Anleger und den sehr attraktiven Bewertungen kann der bisherige Tiefpunkt eventuell erneut getestet oder sogar temporär unterschritten werden.

Die meisten Menschen haben zu wenig Aktien und viel zu viel Festgeld und negativ verzinsliche Anleihen. Überwinden Sie ihre Ängste und steigen Sie jetzt in den Markt ein. Weiten Sie die Aktienquote aus, auf diejenige, die sie immer haben wollten! Ihr Engagement in unternehmerischen Beteiligungen wird sich auf lange Jahre auszahlen und sehr gute Renditen liefern. Durch den Kurssturz der vergangenen Tage gibt es phantastische Firmen im Sonderangebot. Wie lange die Illiquiditätssituation an den Börsen und der Ausverkauf andauert, kann niemand sicher voraussagen. Aber es gilt, jetzt die Ängste zu überwinden und die Gelegenheit zu nutzen.

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Frank Fischers Marktanalysemodell zeigt aktuell wieder mögliche Kaufgelegenheiten: „Das Sentiment- und Kapitulationsmodell aus unserem Mr. Market Cockpit zeigt jetzt ein Kaufsignal an“, sagt Frank Fischer, CIO und Fondsmanager bei Shareholder Value. Der Grund ist, dass viele Märkte und Anlageklassen aktuell überverkauft seien […]

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Kolumne von Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG | 09. März 2020 | www.shareholdervalue.de

Das Corona-Virus hat die Märkte weiterhin fest im Griff. Die Folgen für die Weltwirtschaft sind derzeit noch kaum abzuschätzen, kein Mensch weiß, wie lange sich die Krise noch hinzieht. Die Angst ist fest im Markt verwurzelt. Oder, wie Hans-Jürgen Jakobs vom Handelsblatt schrieb „Angst essen Seele auf!“. Die Hysterie ist groß. Aber irgendwie hat man den Eindruck, dass der klare Menschenverstand in solchen Situationen immer etwas zu kurz kommt.

Klar, die Unterbrechung von Lieferketten, die Drosselung vieler Produktionseinheiten, die Angst vor einer sich weiter abschwächenden Konjunktur – niemand kann genau sagen, welche Folgen die Krise noch mit sich bringen wird. Trotzdem sei aus Anlegersicht die Frage erlaubt: Warum nicht heute schon an übermorgen denken?

Die Bewertungen sind das A und O

In diesem Zusammenhang ist das jüngste Memo des legendären Investors Howard Marks zur aktuellen Marktentwicklungen interessant. Der Milliardär und Mitgründer des Vermögensverwalters Oaktree Capital, hat sich dabei der Frage gewidmet, ob Aktien nach den jüngsten Kurseinbrüchen wieder kaufenswert sind und kommt zu dem Schluss: „Das kann niemand sagen!“ Allerdings ist er der Überzeugung, intelligentes Investieren müsse – wie immer – auf dem Verhältnis von Preis und Wert basieren. Mit anderen Worten solle man nicht die Frage stellen, ob die Kurseinbrüche sich weiter fortsetzen, sondern eher: „Sind Aktien jetzt richtig bewertet, oder gar noch zu teuer, oder schon günstig?“. Marks rät Anlegern, etwas Geld in die Hand zu nehmen, um nachzukaufen. Steigen die Aktien, würden Anleger froh sein, günstig nachgekauft zu haben. Fallen sie weiter, hätte man noch Geld, um erneut zu investieren. Kein schlechter Rat.

Auf die betroffenen Sektoren achten

Dabei muss man unter den gegebenen Umständen aber auch auf Sektoren achten, die von den Folgen des Corona-Virus besonders stark betroffen sind. So ist eine genaue Bewertung von Papieren der Touristikbranche und von Fluglinien derzeit kaum möglich. Der schon zuvor angeschlagene britische Regionalflieger Flybe musste Insolvenz anmelden. Airbus hatte im Februar keine einzige Bestellung zu vermelden. Und dass es für die Automobilbrache schwierig bleibt zeigt die Tatsache, dass der Fahrzeugabsatz in China im vergangenen Monat um rund 80 Prozent zurückgegangen ist.

Krisengewinner

Und die Krisengewinner? Das sind neben einigen Pharmakonzernen Unternehmen wie Amazon, Facebook oder YouTube, bzw. Alphabet. Denn was machen die Menschen, wenn aus Furcht vor einer Ansteckung nicht mehr aus dem Haus gehen? Sie lassen sich ihr Essen und andere Dinge nach Hause liefern, schauen Filme, hören online Musik und Chatten mit ihren Freunden. Aber auch die Aktien dieser Unternehmen sind im allgemeinen Sell-Off unter die Räder gekommen und damit heute günstiger zu erwerben als noch vor ein paar Wochen.

Und nicht zu vergessen: Es gibt Hoffnung im allgemeinen Chaos. So geht das Robert Koch-Institut davon aus, dass es schon in wenigen Wochen Behandlungsmethoden gibt, die Corona-Infizierten helfen können. Und aus China ist zu hören, dass die Werke wieder öffnen und sich Produktion langsam wieder normalisiert.

Darum bleiben wir unserem Stil treu und kaufen eigentümergeführte Firmen mit wirtschaftlichem Burggraben. Und dass die Sicherheitsmarge für unsere Value-Titel größer geworden ist, eröffnet neue Kaufgelegenheiten, denn Schwankungen können auch etwas Positives haben.





Kolumne von Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG | 24. Februar 2020 | www.shareholdervalue.de

Das Coronavirus verunsichert weiterhin die Märkte. Die jüngsten Fälle in Japan, Südkorea und Italien tun ihr Übriges dazu, dass Anleger rund um den Globus besorgt sind. Hinzu kommt, dass der Virus erhebliche Auswirkungen auf die chinesische Konjunktur hat. Chinas Automarkt ist in der ersten Februarhälfte um sage und schreibe 92 Prozent eingebrochen, was besonders auch die deutschen Autobauer wie VW, BMW und Daimler belastet. Rund 80.000 Menschen sind offiziell mit dem Virus infiziert. In China selbst sind es mehr als 73.000 bestätigte Fälle. Die wahre Zahl liegt aber wohl um einiges höher. Einige Beobachter schätzen allein die Fälle in der am meisten betroffenen Stadt Wuhan, die rund 11 Millionen Einwohner hat, auf mehr als 500.000. Ein gewaltiger Unterschied zu den offiziellen Zahlen aus Peking.

Wichtiger Indikator: Die Fälle außerhalb Chinas

In diesem Zusammenhang gibt es allerdings eine Zahl, die wir als wichtigen Indikator ansehen und sehr aufmerksam beobachten: Es ist die Zahl der Corona-Fälle außerhalb Chinas. Und da darf man positiv vermerken, dass diese Anzahl rückläufig ist. Solange dies so ist, besteht die Hoffnung, dass eine weltweite Pandemie immer unwahrscheinlicher wird. Auch wenn die Weltgesundheitsorganisation WHO weiterhin warnend den Finger hebt.

Peking geht „all in“

Aber welche Zahlen man nun schlussendlich zu Grunde legt, diese Krise ist eine echte Bewährungsprobe für die chinesische Wirtschaft und vor allem für die die Führung in Peking. Dabei muss man feststellen: Chinas Regierung versucht alles, um der Krise Herr zu werden. Sie geht quasi „all in“. So gibt es Sonderfinanzierungen für Unternehmen. Die Fluggesellschaften des Landes, die täglich Hunderttausende leere Plätze verzeichnen, weil der Flugverkehr eingeschränkt oder gar auf vielen Routen ganz eingestellt wurde, erhalten staatliche Unterstützung. Darüber hinaus werden Steuererleichterungen in Aussicht gestellt. Man kann sagen, Peking und die chinesische Zentralbank versuchen alles, um der Krise entgegen zu wirken. Frei nach dem Motto von Ex-EZB-Präsident Mario Draghi: „whatever it takes“!

Und erste „Erfolge“, wenn man es so nennen will, können schon verbucht werden. Waren vor einigen Tagen die Straßen noch leergefegt und die Geschäfte geschlossen, gibt es auf Pekings Straßen wieder erste Staus. Ein Bild, das in normalen Zeiten zum Alltag gehört, in den letzten Wochen aber überhaupt nicht mehr vorkam. Staus als Zeichen einer gewissen Normalisierung. Aber es ist noch ein weiter Weg, bis alle Fließbänder in den Werken wieder laufen. Das Coronavirus legt Chinas Volkswirtschaft immer noch lahm. Und die Folgen bekommt die Weltwirtschaft zu spüren.

Entspannung schon im Mai?

Die Situation in China ist und bleibt für die weitere Entwicklung an den Märkten von entscheidender Bedeutung. Wenn man aber die Entschlossenheit sieht, die Peking an den Tag legt, ist durchaus Hoffnung angebracht, dass die Krise in absehbarer Zeit abgemindert werden kann. Wir rechnen damit, dass eine Entspannung bereits im Mai zu verzeichnen ist. Bis dahin sollte auch die Industrieproduktion im Land der Mitte wieder auf normalen Touren laufen.

Belastung für Q1-Zahlen

Das bedeutet aber auch, dass der Corona-Virus und seine Folgen stark auf den Zahlen für das erste Quartal lasten werden. Wie stark diese Bremsspuren sein werden, ist derzeit noch nicht abzusehen. Die Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs rechnen auf jeden Fall mit „Abwärtsüberraschungen beim Gewinnwachstum“. Deshalb sind wir mit unseren Mandaten wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen auch nicht voll investiert, obwohl die meisten Indikatoren eigentlich für weiter steigende Märkte sprechen.

Optimismus für den Rest des Jahres, auch wenn die Volatilität steigen könnte 

Wir gehen weiterhin davon aus, dass das laufende Jahr ein gutes Aktienjahr wird, wenn auch mit einer erhöhten Volatilität. Kommt es nach den zuletzt gestiegenen Kursen zu einer Korrektur, haben wir eine ganze Liste von Aktien, die wir in einer solchen Zeit gerne für unsere Mandate erwerben würden. Dazu gehören die britische Diploma PLC, die neuseeländische Ryman Healthcare oder auch die Aktie der Google-Mutter Alphabet. Die würden wir gerne zu angemessenen Preisen weiter aufstocken.





Kolumne von Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG | 10. Februar 2020 | www.shareholdervalue.de

„Mr. Market“ ist ein launischer Geselle. Mal ist er himmelhoch jauchend, mal zu Tode betrübt. Wie schnell die Stimmung an den Börsen kippen kann, konnte man in den letzten Wochen wieder beobachten. Zum einen hat die Situation in China rund um den Corona-Virus auf den Märkten gelastet. Dann haben aber die Tatsache, dass China im Handelsstreit mit den USA Strafzölle erlässt und eine Flut überwiegend guter Geschäftsberichte dafür gesorgt, dass die Stimmung wieder nach oben drehte. Die Rekordlaune der Anleger war zurück. Als dann aber die Nachricht kam, dass sich die Zahl der Corona-Infizierten noch immer stark erhöht, war es mit der guten Stimmung vorbei. Die Kurse sackten erneut ab.

Peking handelt entschlossen gegen die Krise

Was uns in diesem Zusammenhang aber optimistisch stimmt, ist die Entschlossenheit, mit der sich Peking gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krise stemmt. Umgerechnet gut 240 Milliarden US-Dollar wird die chinesische Regierung als Stimulus in den Markt pumpen. Und es hat den Eindruck: Wenn es mehr sein muss, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, dann wird noch mehr investiert. Das stimmt uns optimistisch, dass die wirtschaftlichen Probleme im Land hoffentlich nicht von Dauer sein werden, auch wenn es temporär einen Dämpfer für das globale Wachstum geben wird. Der wird allerdings vom Geld der Notenbank weggebügelt.

Volatilität – ein Geschenk der Märkte

Die Situation der letzten Wochen zeigt aber auch: Die Volatilität ist wieder zurück! Die Kurse schwanken zum Teil sehr stark, was manchem Anleger Schweißperlen auf die Stirn treibt. Wir sehen darin aber etwas Positives, fast schon so etwas wie ein Geschenk.

Denn in solchen Marktphasen sollte man sich immer wieder mit dem Gedanken auseinandersetzen: Warum habe ich in diese oder jene Aktie investiert? Unser Credo lautet: Wir beteiligen uns unternehmerisch. Wir sind damit Teil einer Firma. Und die Sicherheit, dass wir wissen, dass dort ein richtig gutes Produkt, oder eine richtig gute Dienstleistung angeboten wird, und eine Familie oder ein Eigentümer für uns die Firma weiterentwickelt, das hilft, mit Angstsituationen entspannter umzugehen und die Volatilität als Chance zu begreifen. Denn gerade in Phasen, in denen an der Börse Ausverkaufspreise dominieren, sollte man dies wie einen Winterschlussverkauf betrachten. Dies könnte etwa schon bald bei Werten von Luxusartikelherstellern wie Louis Vuitton oder auch Kering passieren, die aufgrund der Verunsicherung der chinesischen Verbraucher durch eine schwierige Phase gehen. Hier könnten sich demnächst günstige Einstiegskurse zeigen. Dabei wird aber nicht gezockt, sondern genau das Gegenteil: Man kauft ein Unternehmen, bzw. ein Teil eines guten Unternehmens zu einem günstigen Preis. Dann kann man sich auf die Erträge freuen, die in Zukunft kommen.

Bewertung und Sicherheitsmarge

Man braucht auf der anderen Seite aber auch eine klare Vorstellung zum Wert eines Unternehmens. Dazu schauen wir uns die Cashflows eines Unternehmens an und berechnen, wie hoch der Wert der ganzen Firma ist. Erst dann kann man mit einer Sicherheitsmarge agieren. Danach muss man nur geduldig warten, bis der Markt dies realisiert und eine Höherbewertung erfolgt. Das bringt dann den Kursgewinn. Bis dahin wird man im Idealfall mit einer Prämie in Form einer guten Dividende belohnt. Natürlich gelingt es in den aller wenigsten Fällen zum Tiefstkurs einzukaufen. Aber man kann gewiss sein, dass man mit einer Sicherheitsmarge die Aktie erworben hat. Danach kann man dann dem Motto von „Winnie the Pooh“ folgen: „Unterschätze nie den Wert des Nichtstuns!“

Das Shareholder Value „Mr. Market Cockpit“

Doch „nichts tun“ ist bei der derzeitigen Lange an den Börsen nicht angesagt. Denn mittelfristig zeigt unser „Mr. Market Cockpit“, das Frühindikatoren zusammenführt und für jeden Anleger auf unserer Webseite nachvollziehbar ist (https://shareholdervalue.de/mm/), erste Zeichen einer Eintrübung. So sind die Preise für Kupfer, Öl und Gas zuletzt deutlich runtergekommen, was möglicherweise zu Verwerfungen an den Märkten führt. Und dass die Probleme im Nahen und Mittleren Ost rund um den Iran und Israel, und die Gefahr, dass die amerikanische Notenbank FED den Märkten Liquidität entzieht, derzeit von den Coronavirus-Schlagzeiten aus den Nachrichten verdrängt worden sind heißt nicht, dass sie nicht schon sehr bald wieder in den Fokus der Investoren gelangen können.





Kolumne von Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG | 20. Januar 2020 | www.shareholdervalue.de

Die Börse jubelt. Zumindest die Wallstreet lässt bisher noch keine Schwäche erkennen. Der Handelskrieg zwischen den USA und China hat sich vorerst entschärft. Und schon lassen die Anleger ihrem Optimismus wieder freien Lauf.

Doch wie man an anderen Börsenplätzen sehen kann. Von „Friede, Freude, Eierkuchen“ kann noch keine Rede sein. Sie zeigen sich uneinheitlich, denn nach der Krise ist vor der Krise. Schon stehen wieder Konjunktursorgen im Vordergrund des Interesses, der Nahost-Konflikt schwelt weiter und wie sich die aktuelle Berichtssaison entwickelt, ist auch noch nicht absehbar.

Auch wir sind grundsätzlich positiv für die Entwicklung an den Börsen eingestellt, sehen für die nahe bis mittlere Zukunft aber eine erhöhte Volatilität auf die Anleger zukommen. Deshalb versuchen wir uns von den tagespolitischen Ereignissen etwas abzukoppeln und setzen auf „Qualitätsaktien“.

Was sind für uns Qualitätsaktien? Das sind Titel von Unternehmen, die von ihren Gründern als Ankeraktionäre lange begleitet werden, die nicht auf den Tag oder die Woche, sondern auf die Zukunft hin ausgerichtet sind. Es sind Unternehmen, die nicht unbedingt ein spektakuläres, sondern ein konsistentes Umsatz- und Gewinnwachstum zeigten und dies über Jahren hin – und nicht nur für ein paar Quartale – unter Beweis gestellt haben.

Um diese Titel zu finden, muss man lange suchen. Doch es gibt sie auf der ganzen Welt. Hier drei Beispiele aus den USA, Großbritannien und aus Neuseeland, die prominent in unseren Mandaten wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, dem Frankfurter Value Focus Fund oder auch dem PRIMA – Globale Werte vertreten sind:

Beispiel 1: Alphabet

Das bekannteste Unternehmen ist Alphabet. Die Google-Mutter ist ein Paradebeispiel für eine Qualitätsaktie. Die beiden Gründer Sergey Brin und Larry Page sind zwar nicht mehr in vorderster Front tätig, sondern haben sich in den Verwaltungsrat zurückgezogen. Das bedeutet aber nicht, dass sie ihren Einfluss verloren haben. Sie halten zwar „nur“ noch 11,9 Prozent der Aktien, verfügen mit 52 Prozent aber zusammen über die Stimmrechtsmehrheit. Ohne sie geht also nichts im Konzern. Dass die Google-Suchmaschine eine Milliarden-Cashcow ist, ist für absehbare Zeit unbestritten. Das Wachstum ist ungebrochen. Dieses Geld wird aber nicht einfach auf die hohe Kante gelegt, sondern in die Zukunft investiert. Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, Cloudlösungen und ähnliche Projekte zielen darauf ab, das Unternehmen auch weiterhin an der Weltspitze zu halten.

Beispiel 2: Diploma PLC

Ein anderes Beispiel kommt aus Großbritannien: Diploma PLC. Das Unternehmen vertreibt Nischenkomponenten in Nordamerika, Europa und Australien. Der Fokus liegt dabei auf Komponenten für den Med-Tech-Bereich, sowie industrielle Ersatzkomponenten und High-Tech Kabel für die Luft- und Raumfahrt. Diploma ist einer der wenigen Anbieter dieser Produkte, und verfügt über hervorragende technische Kenntnisse und Leistungen, um die Produkte auf den entsprechenden Märkten zu vertreiben. CEO Johnny Thomson leitet das Unternehmen in zweiter Generation und ist geschäftsführender Inhaber. Er sorgte wie schon sein Vater dafür, dass Diploma seit Jahren konsistent beim Umsatz- wie auch auf der Gewinnseite gewachsen ist. Der Konzern setzt sich dabei keine unrealistischen Ziele, sondern nur solche, die es auch erreichen und erfüllen kann. Das ist wichtig für uns als Investoren und macht das Unternehmen berechenbar.

Beispiel 3: Ryman Heathcare

Und last but not least ein Blick nach Neuseeland und hier speziell auf Ryman Healthcare. Ryman entwickelt und betreibt Senioren-Residenzen für betreutes Wohnen und Intensivpflege bis zur Demenzbetreuung in Neuseeland und Australien. Die Bewohner zahlen für das lebenslange Wohnrecht, und wiederkehrend für das Management der Residenzen und die Pflege. Ryman besitzt 30 Anlagen in Neuseeland, sowie eine erste in Melbourne. In Australien sind 14 weitere in Planung. Und auch andere Staaten im asiatischen Raum hat das Unternehmen bereits fest im Blick. Dass sich das Unternehmen eine solche Expansion leisten kann, zeigt die Gewinnentwicklung, die bisher bei jährlich 15 Prozent lag.

Mitgründer und Vorstandschef Kevin Hickmann ist mit 7 Prozent weiterhin der größte Einzelaktionär. Seit 1984 kümmert er sich um die mittlerweile rund 4500 Mitarbeiter sowie das Wohl der über 10.000 Bewohner in den Ryman-Residenzen. Dabei schaut er bei der Entwicklung des Unternehmens „mindestens 10 bis 15 Jahre in die Zukunft“, wie er immer wieder betont. Auch eine Qualität, die wir zu schätzen wissen.





Kolumne von Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG | 06. Januar 2020 | www.shareholdervalue.de

Der DAX ist mit Verlusten ins neue Jahr gestartet. Das ist nicht gerade erfreulich, aber durch die jüngsten politischen Ereignisse ausgelöst und zeigt natürlich noch keinen Trend für den weiteren Verlauf an den Börsen. Eines ist jedoch klar: Insgesamt ist die Stimmung an den Märkten positiv, wenn nicht sogar zu euphorisch. So zeigt die jüngste Fondsmanagerumfrage der Bank of America Merrill Lynch, dass die Geldprofis aus Renditegründen so stark auf Aktien setzen wie seit gut einem Jahr nicht mehr. Auch die letzte Umfrage von Universal-Investment hat bezeugt, dass unabhängige Vermögensverwalter ihren Kunden eine höhere Aktienquote empfehlen, weil sie positiv für 2020 gestimmt sind. Und der aktuelle Stand des CNN Greed & Fear-Index wird sogar noch deutlicher: Bei einem Stand von 97 symbolisiert er eine extreme Gier unter den Marktteilnehmern. Vor einem Jahr stand er bei 3, also bei purer Angst! Daraufhin wurde 2019 ein sehr gutes Börsenjahr!

Und jetzt wo alle gierig sind? Mit dem Wahlsieg von Boris Johnson und der damit gesunkenen Unsicherheit bezüglich des Brexits sowie der Ankündigung aus Washington, dass eine Teileinigung im Handelsstreit mit China zur Unterschrift bereitliegt liegt, ist die Börsenstimmung deutlich in die Höhe geklettert, auch wenn der USA-Iran-Konflikt derzeit belastet. Aber das aktuelle Niveau ist vergleichbar mit der Stimmung Ende 2017, als Konsens am Markt darüber herrschte, dass die Zinsen für lange Zeit nicht steigen werden, die Volatilität sinken wird und alle Portfolien auf Risiko ausgerichtet waren. Was folgte? Die Sorglosigkeit der Marktteilnehmer wurde nur wenig später hart bestraft. 2018 wurde das schwächste Börsenjahr seit der Finanzkrise.

Das erste Quartal wird äußerst spannend

Wir wollen jetzt nicht schwarzmalen. Auch wir gehen davon aus, dass 2020 durchaus ein gutes Aktienjahr werden könnte. Allein schon deshalb, weil Donald Trump wiedergewählt werden möchte und sich ja an der Entwicklung an der Wall Street messen lassen will. Aber vor allem im ersten Quartal kann es durchaus zu Rücksetzern kommen, denn man sollte sich von den jüngsten Rekorden der großen Indizes nicht täuschen lassen. Es braucht in der jetzigen Euphorie nur geringe Enttäuschungen, um eine Korrektur auszulösen. Und mögliche Risiken gibt es genug: Der USA-Iran-Konflikt, der Handelskonflikt USA – EU gewinnt möglicherweise an Fahrt, die Notenbankpolitik bleibt nicht so expansiv wie bisher oder die Umsetzung der Nach-Brexit-Zeit klappt in Bezug auf das geplante Freihandelsabkommen nicht wie gewünscht. Dies sind nur einige mögliche Gefahrenherde. Die Risiken sollte man im Auge behalten.

Nebenwerte – die Risiken sind relativ überschaubar

Genau so verfahren wir bei den von uns betreuten Aktienfonds wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen oder dem „Frankfurter – Value Focus Fund“, in denen man Werte wie etwa Naked Wines, Mears Group, Secunet Security, oder den neuseeländischen Altersheimbetreiber Ryman Healthcare findet. Der Frankfurter – Value Focus Fonds konnte in den letzten 9 Jahren einen Wertzuwachs von rund 190 Prozent erwirtschaften. Das sind mehr als 20 Prozent per anno. Das hat kaum ein Large Cap-Fonds geschafft. Aber mit Small- und Midcaps kann man nun mal bessere Renditen als mit Large Caps erzielen. Das hat die Historie vielfach bewiesen. Bei einem Beobachtungszeitraum von 10 Jahren kam etwa der Russell 2000 US Small Cap-Index auf eine mehr als doppelt so hohe Rendite als beim Russel Large Cap-Index. Der US-Ökonomen Rolf W. Banz hat dies als „Small-Cap-Effect“ beschrieben, der zeigte, dass langfristig die Renditen kleinerer Gesellschaften signifikant über denen großer Gesellschaften liegen, wie sie etwa im Dow Jones oder S&P 500 zu finden sind. Man muss als Kehrseite aber auch eine höhere Volatilität in Kauf nehmen. Bei einem langen Anlagehorizont sollte das aber kein Problem sein, denn dann ist auch das Risiko relativ gering. Denn Volatilität ist nicht nur Risiko sondern auch Chance oder anders gesagt: Für uns ist Volatilität das Lebenselixir des Investierens.





PRESSEMITTEILUNG – Frankfurt, 9. Dezember 2019

FRANKFURTER STIFTUNGSFONDS WIRD STRATEGISCH NEU AUSGERICHTET
– Zielallokation entspricht defensiven Mischfonds
– Erträge aus drei Säulen
– CIO Frank Fischer künftig für Aktienauswahl verantwortlich

Die Shareholder Value Management AG richtet die Strategie des Frankfurter Stiftungsfonds (ISIN DE000A2DTMN6) neu aus. Der Multi-Asset-Fonds wurde bisher nach einer Absolute-Return-Strategie gemanagt. Künftig soll der Fonds als defensiver Mischfonds die zwei anderen aktienorientierten Fonds der Shareholder Value Management AG (SVM), den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und den Frankfurter – Value Focus Fund ergänzen.

In Zukunft steht die langfristige Stärke der Value-Aktien im Mittelpunkt der Anlagestrategie und nicht mehr wie bisher das Ziel kurzfristiger absoluter Erträge. Frank Fischer, CEO und Chief Investment Officer der Shareholder Value Management AG, übernimmt künftig auch beim Frankfurter Stiftungsfonds die Aktienauswahl. Hierbei nutzt er seine langjährige Erfahrung im Zusammenhang mit dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. Das Aktienportfolio im Stiftungsfonds wird auf bis zu 40 Einzeltitel (bisher 100) aus dem SVM-Anlageuniversum konzentriert. Das Aktienportfolio des Frankfurter Stiftungsfonds orientiert sich dabei am Aktienportfolio des langfristig erfolgreichen Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. „Value-Nebenwerte haben sich historisch gesehen als die beste Aktienkategorie erwiesen. Allerdings brauchen einige Aktien Zeit, um ihr volles Potenzial zu entwickeln. Nach der Neuausrichtung können wir nun auch im Frankfurter Stiftungsfonds unsere stringente und bewährte Value-Investing-Philosophie effektiver einbringen“, so Frank Fischer.

Der Frankfurter Stiftungsfonds nutzt auch weiterhin drei Ertragssäulen zur Erwirtschaftung einer langfristig positiven Rendite. Neben dem Aktienportfolio werden in einer zweiten Säule Optionsstrategien, wie zum Beispiel Covered Calls, umgesetzt. Damit sollen Volatilitätsprämien vereinnahmt und die Schwankungsbreite des Portfolios reduziert werden. Das Portfolio kann zudem je nach Marktlage durch Futures abgesichert werden. Die dritte Säule wird vor allem stabilisierende Elemente für das Gesamtportfolio, insbesondere Anleihen und ein Edelmetallexposure sowie Makro Investments, enthalten.

Primäres Ziel des Frankfurter Stiftungsfonds ist künftig die Erwirtschaftung stabiler Erträge für regelmäßige Ausschüttungen. Für den Fonds wird künftig ein Renditeziel von bis zu 5 Prozent p.a. angestrebt. Die Änderungen der Anlagestrategie treten zum 1. Januar 2020 in Kraft.

Pressekontakt:

Shareholder Value Management AG

Neue Mainzer Straße 1

D-60311 Frankfurt am Main

www.shareholdervalue.de

Philipp Prömm
Vorstand
philipp.proemm@shareholdervalue.de
Tel. +49 (0)69 66 98 30 18

Wichtiger Informationen:

Diese Pressemitteilung dient ausschließlich zur Information und hat teilweise werbenden Charakter. Sie stellt kein Angebot dar, Fondsanteile zu erwerben und ist nicht als Grundlage für eine vertragliche oder anderweitige Verpflichtung gedacht. Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf der Fondsanteile und / oder Wertpapiere dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Es handelt sich nicht um eine Finanzanalyse. Diese Mitteilung enthält nicht alle relevanten Informationen zu den genannten Finanzinstrumenten, vielmehr handelt es sich lediglich um eine Kurzdarstellung, die keine Anlageberatung ersetzt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Jeder Empfänger sollte eine eigene unabhängige Beurteilung, eine eigene Einschätzung und Entscheidung vornehmen. Insbesondere wird jeder Empfänger aufgefordert, eine unabhängige Prüfung vorzunehmen und / oder sich unabhängig fachlich beraten zu lassen und seine eigenen Schlussfolgerungen im Hinblick auf wirtschaftliche Vorteile und Risiken unter Berücksichtigung der rechtlichen, regulatorischen, finanziellen, steuerlichen und bilanziellen Aspekte zu ziehen. Allein verbindliche Grundlage für den Kauf von Fondsanteilen sind die aktuellen Verkaufsunterlagen: Verkaufsprospekt, Wesentliche Anlegerinformationen, Jahresbericht und Halbjahresbericht, falls dieser mit jüngerem Datum als der Jahresbericht vorliegt. Der Verkaufsprospekt enthält außerdem ausführliche Risikohinweise und nähere steuerliche Informationen. Die aktuellen Verkaufsunterlagen sind kostenfrei in digitaler Form unter www.axxion.lu erhältlich. Die Fondsanteile dürfen ausschließlich in Ländern zum Kauf angeboten oder verkauft werden, in denen ein solches Angebot zulässig ist. So dürfen Anteile dieses Fonds weder innerhalb der USA noch an oder für Rechnung von US-Staatsbürgern oder in den USA ansässigen US-Personen zum Kauf angeboten oder verkauft werden. Gleiches gilt für die Hoheitsgebiete oder Besitztümer, die der Gesetzgebung der USA unterliegen.

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PRESSEMITTEILUNG – Frankfurt, 3. Dezember 2019

FRANKFURTER AKTIENFONDS FÜR STIFTUNGEN ERHÄLT FNG-SIEGEL
– Audit bescheinigt professionellen und transparenten Nachhaltigkeitsansatzes
– Besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie ausgezeichnet

Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN DE000A0M8HD2) erhält erstmals ein FNG-Siegel für nachhaltige Investmentfonds. Dem Fonds wird damit ein professioneller und transparenter Nachhaltigkeitsansatz bescheinigt. Die glaubwürdige Anwendung des Ansatzes wurde durch ein unabhängiges, zeitlich und inhaltlich aufwändiges Audit geprüft und von einem externen Komitee unter Mitwirkung der Universität Hamburg überwacht. Der Fonds erhält zusätzlich zum FNG-Siegel einen Stern für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie.

Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen wird von der Shareholder Value Management AG beraten. Der Vermögensverwalter mit Sitz in Frankfurt am Main setzt bei der Auswahl der Aktien für seine Fonds und Mandate auf Ausschlusskriterien, die gemeinsam mit dem unabhängigen Researchanbieter Sustainalytics entwickelt wurden und sich am ethischen Leitfaden der Evangelischen Kirche in Deutschland orientieren. Sustainalytics überprüft alle in Frage kommenden Titel anhand der definierten Ausschlusskriterien. In einem zweiten Schritt erfolgt eine individuelle Überprüfung der Einzeltitel nach qualitativen Kriterien durch die zuständigen Analysten. Hieran anknüpfend erstreckt sich ein laufender Überwachungsprozess der Zielgesellschaften, um auf eine veränderte Geschäftspraxis adäquat reagieren zu können. Schließlich erfolgt bei Missständen eine Kontaktaufnahme mit dem betroffenen Unternehmen mit dem Ziel, diesen abzuhelfen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das Fondsvermögen nicht in Unternehmen investiert wird oder bleibt, die nicht akzeptable Geschäftsfelder bzw. -praktiken verfolgen.

Das FNG-Siegel wird von der GNG – Gesellschaft für Qualitätssicherung Nachhaltiger Geldanlagen mbh, einer Tochtergesellschaft des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG), und der Universität Hamburg verliehen. Die Methodik ist darauf ausgerichtet, die Einhaltung von Mindeststandards zu prüfen. Gehen Fonds über diese Standards hinaus können sie zusätzlich mit bis zu drei Sternen bewertet werden. Das Audit des FNG-Siegels beurteilt Kriterien wie die Portfoliozusammensetzung eines Fonds, den Investmentprozess, die ESG-Researchkapazitäten und evtl. begleitende EngagementProzesse. Es muss jährlich erneuert werden. Frank Fischer, CEO der Shareholder Value Management AG und Fondsmanager des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, sagt: „Wir fühlen uns aus Überzeugung strikten Nachhaltigkeitskriterien verpflichtet. Das FNG-Siegel ist eine Bestätigung dafür, dass wir die Themen in unserem Investmentprozess richtig implementiert haben und unsere Vorhaben auch richtig umsetzen.“

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Diese Pressemitteilung dient ausschließlich zur Information. Sie stellt kein Angebot dar, Fondsanteile zu erwerben und ist nicht als Grundlage für eine vertragliche oder anderweitige Verpflichtung gedacht. Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Fondsanteile und / oder Wertpapiere dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Es handelt sich nicht um eine Finanzanalyse. Diese Mitteilung enthält nicht alle relevanten Informationen zu den genannten Finanzinstrumenten, vielmehr handelt es sich lediglich um eine Kurzdarstellung, die keine Anlageberatung ersetzt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Jeder Empfänger sollte eine eigene unabhängige Beurteilung, eine eigene Einschätzung und Entscheidung vornehmen. Insbesondere wird jeder Empfänger aufgefordert, eine unabhängige Prüfung vorzunehmen und/oder sich unabhängig fachlich beraten zu lassen und seine eigenen Schlussfolgerungen im Hinblick auf wirtschaftliche Vorteile und Risiken unter Berücksichtigung der rechtlichen, regulatorischen, finanziellen, steuerlichen und bilanziellen Aspekte zu ziehen. Allein verbindliche Grundlage für den Kauf von Fondsanteilen sind die aktuellen Verkaufsunterlagen: Verkaufsprospekt, Wesentliche Anlegerinformationen, Jahresbericht und Halbjahresbericht, falls dieser mit jüngerem Datum als der Jahresbericht vorliegt. Der Verkaufsprospekt enthält außerdem ausführliche Risikohinweise und nähere steuerliche Informationen. Die aktuellen Verkaufsunterlagen sind kostenfrei in digitaler Form unter www.axxion.lu erhältlich. Die Fondsanteile dürfen ausschließlich in Ländern zum Kauf angeboten oder verkauft werden, in denen ein solches Angebot zulässig ist. So dürfen Anteile dieses Fonds weder innerhalb der USA noch an oder für Rechnung von US-Staatsbürgern oder in den USA ansässigen US-Personen zum Kauf angeboten oder verkauft werden. Gleiches gilt für die Hoheitsgebiete oder Besitztümer, die der Gesetzgebung der USA unterliegen.

Es handelt sich bei dieser Information um unsere im Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuellen Einschätzungen. Die Einschätzungen können sich jederzeit ohne Ankündigung ändern. Die hier abgegebenen Einschätzungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen und stammen oder beruhen (teilweise) aus von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der gemachten Angaben und Einschätzungen, einschließlich etwaiger rechtlicher Ausführungen, ist ausgeschlossen. Transaktionen in genannten Wertpapieren durch den / die in der Pressemitteilung genannten Sondervermögen sind jederzeit ohne gesonderte vorherige Ankündigung möglich. Rückschlüsse auf mögliche, zukünftige Transaktionen aufgrund dieser Pressemitteilung sind unzulässig. Diese Information inklusive Einschätzungen dürfen weder in Auszügen noch als Ganzes ohne schriftliche Genehmigung durch die Shareholder Value Management AG vervielfältigt oder an andere Personen weitergegeben werden.